95126 Hallerstein

Burgmuseum Hallerstein, 95126 Schwarzenbach a.d. Saale,

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung, Tel. 09284 - 8912

Internet: http://www.hallerstein.de

Inhalt:

Auf dem Gipfel einer kleinen Anhöhe, die dem nördlichen Fichtelgebirgskamm vorgelagert ist, errichteten einst die Herren von Sparneck einen kleinen Rittersitz mit Meierhof. Darum gruppierten sich schon bald die Häuser des Dorfes Hallerstein.

Im Burgkeller lagern Geräte, die zum Bierbrauen verwandt wurden. Im Haus sind in einer Küche ein Webstuhl und Haushaltsinventar ausgestellt.

Im "Feuerwehrzimmer" sind eine alte Handdruckspritze und weitere nicht mehr gebräuchliche Feuerwehrutensilien und - uniformen zu sehen.

Auf dem Dachboden lagern bäuerliche Geräte wie Pflüge und Werkzeuge zur Flachsherstellung, aber auch die gewaltigen Bohrer, mit denen einst Baumstämme für die Hallersteiner Wasserleitung ausgehöhlt wurden.

Im Schlafzimmer steht ein Bett aus dem 18. Jahrhundert mit Strohsack und originaler Bettwäsche. Daneben findet sich handgefertigtes Spielzeug.

Im "Weberzimmer" nimmt ein Musterwebstuhl den meisten Raum ein.

Im angrenzenden Geräteraum können verschiedene Maschinen zur Milchverarbeitung betrachtet werden und - als besondere Rarität - eine Sackausklopfmaschine, mit der man den letzten Krümel Mehl aus den Leinensäcken herausholen konnte.

Im Außengelände befinden sich neben den kleinen Bauerngarten ein Göpel, mit dessen Hilfe einst durch die Kraft von Zugtieren die Dreschmaschine angetrieben wurde, und der Pechstein, auf dem aus Kienholz verschiedene Harzprodukte gewonnen werden.

 

Trüpfhaus, Hallerstein 19, 95126 Schwarzenbach a.d. Saale

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung, Tel. 09284/8912

Inhalt:

Das Haus Nr. 19 in Hallerstein wurde 1743 von Georg Wilhelm Tröger als Trüpfhaus erbaut. Beim großen Dorfbrand von Hallerstein 1835 wurde fast die gesamte Ortschaft ein Raub der Flammen. Auch dieses Trüpfhaus wurde fast vollständig eingeäschert.

Die bescheidenen Einnahmen der nachfolgenden Besitzer verhinderten größere An- oder Umbauten. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß dieses Trüpfhaus in nahezu ursprünglicher Bausubstanz erhalten geblieben ist.

Die Bauveränderungen wurden schrittweise zurückgebaut, so daß das Haus weitgehend im Zustand des 19. Jahrhunderts besichtigt werden kann.


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