Ahnengalerie
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Schaitberger - Bild 4
Schaitberger - Haus
Schaitberger - Krug
Exulantenlied
Schaitberger - Grab
Karthäuserkloster
Herberge zur Heimat
Pfeife

 

Herberge zur Heimat

Schaitbergerstraße 38 in Ansbach


 

 

"Herberge zur Heimat"

v. Maler Theodor Alt

(1846-1937)

 

Die "Herberge zur Heimat" in der Schaitberger Straße 38 mit ihrem feinen Barockportal von 1681 zählt zu den stimmungsvollsten Gebäuden der Ansbacher Altstadt, wozu vor allem die Laubengalerie mit ihrer eleganten Ballusterbrüstung beiträgt. Sie ist ein typischer Bau des 16. Jahrhunderts, nach dem Grundriß zwei alter Bürgerhäuser wurden Ende des 17. Jahrhunderts durch den markgräflichen Leibarzt Dr. Lälius zu einem Haus vereinigt. Der Stadtphysikus Laurentius Loelius (Laelius) war es auch, der einen einheitlichen Zugang geschaffen hat: Das Portal, so wie es heute noch ist, versehen mit der Jahreszahl 1681 und seinem Wappen.

Nach mehreren Zwischenbesitzern erwarb die Familie der Kaminkehrerdynstie Schaitberger den Komplex. Der letzte Sproß dieser Familie, die einst als Glaubensflüchtlinge aus dem Salzburger Land ins evangelische Ansbach gekommen waren, vermachte das Anwesen Ende des vorigen Jahrhunderts der Stadt Ansbach. Laut testamentarischer Verfügung v. 1897 (Augusta Wilhelmina Schaitberger geborene Zinck, Witwe des Pfarrer Veit Schaitberger) muß das Haus einem Verein überlassen werden, der sich mit der Aufnahme und Verpflegung durchreisender Wanderer beschäftigt.

Im Rahmen der großzügig und mit glücklicher Hand durchgeführten Altstadtsanierung erlebte das Haus in den Jahren 1985 - 1987 eine gelungene Restaurierung. Die "Nordostfassade der "Herberge zur Heimat" ist mit der Stadtmauer verbunden. Das erhaltene Mauerstück stammt aus dem 15. Jahrhundert, es ist ein Stück der Stadtmauer, die Markgraf Albrecht Achilles um 1450 errichten ließ.


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