Joseph Schaitberger - Bildergalerie
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Fayence-Birnkrug blau-weiß, Höhe = 20 cm Manufaktur Nürnberg, auf der Standfläche die Signatur des Andreas Kordenbusch (in Nürnberg nachgewiesen als Maler im Zeitraum von 1723 bis 1754). Zinndeckel mit Nürnberger Zinngießermarke des Mr. Christoph Wilhelm Schindler (lernte bis 1717 bei Mr. Christoph Marx und verstarb 1772. Aufgrund der in der Blattkartusche angebrachten Widmung handelt es sich um ein Geschenk des oder an den Balthasar Schaitberger zum 10. April 1723. |
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Es war nicht schwierig, den Krug als Nürnberger Fayenceerzeugnis zu bestimmen, da er eine Bodenmarke trägt - in Blau unter Glasur-, die bei Riesebieter, Markentafel 14, Meisterzeichen 19 bzw. 20 (O. Riesebieter, Die deutsche Fayenden des 17. und 18. Jh.s, Leipzig 1921) zu finden ist; es handelt sich um die Werkstätte des Andreas Kordenbusch, als Maler von 1723 bis 1754 in Nürnberg nachgewiesen, gest. 25. März 1754, Onkel des noch bekannteren Georg Kordenbusch. Zur weiteren Untermauerung der Zuschreibung des Kruges nach Nürnberg führt noch die Tasache, daß auch die Bezinnung eine Meistermarke trägt, die bei Hintze, Band II, Nr. 399 (E. Hintze, Die deutschen Zinngießer und ihre Marken, Leipzig 1921 - 1942), zu finden ist, als die des Christoph Wilhelm Schindler - Sohn des Rotgießers Sebald Schindler -, der von 1713 bis 1717 bei Christoph Marx gelernt hat und 1772 gestorben ist. Nach diesen eindeutigen Hinweisen auf das Herkommen des Kruges war es nun naheliegend, sich mit dem Eigentümer des Kruges, dessen Name vermutlich die Schauseite ziert, zu beschäftigen und hier wenigsten eine teilweise Klärung zu schaffen, denn bei deisem Krug handelt es sich offensichtlich um ein Geschenk für den Balthaßer Scheidtberger, das ihm anläßlich irgendeines besonderen Anlasses gemacht worden war. |
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