(Der Vorgängerbau von Schloss Fantaisie)

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Der Grundriß zeigt eine offene Vierflügelanlage, die sich aus zwei im rechten Winkel zueinander liegenden Trakten und zwei an diesen Schenkeln rechtwinklig angesetzte, verstümmelte Flügel zusammensetzt. Von ihm und dem nach Süden liegenden Schloßgraben werden sechs Ostachsen vorgegeben, die dem sich ostwärts anschließenden Neuen Schloß und der darauf folgenden Gartenanlage Maß und Orientierung aufprägen. Süd- und Ostflügel stammen noch aus der Lüchauzeit. West- und Nordflügel sind spätere Anbauten. |
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1763
Die Übergabe des Lüchauschlosses an Herzogin Friederike als neue Grundherrin fand am 21. Oktober 1763 statt. Zum Übergabeakt wurden außer den erschienen Untertanen und Lehensleuten auch alle Bedienstete der Herzogin, d.h. ihr gesamter Hofstaat aufgefordert, sich im Lüchau-Schloss zu versammeln, wo Kammerrat Lange im vorderen Erkerzimmer das Übergabeschreiben des Markgrafen Friedrich Christian verlas.
1764
Die Markgrafentochter Herzogin Elisabeth Friederike Sophie wohnte zeitweise im Lüchauschloss, da ihr Schloss Fantaisie noch im Bau war.
1765
Das neu erbaute Schloss Fantaisie wurde bezugsfertig. Das Lüchau-Schloss war nun hauptsächlich für die Unterbringung des Hofstaates gedacht.
1772
Der gesamte Bayreuther Hof speiste im Lüchau-Schloss.
1793
Das auf einigen Abbildungen noch sichtbare Türmchen (Uhrtürmchen) wurde unter Elisabeth Friederike aufgesetzt.
1793
Der Westflügel wurde angebaut.
1852
Das Lüchau-Schloss findet sich auf dem Katasterplan.
1828 - 1881
Das Lüchau-Schloss wurde noch unter Herzog Alexander von Württemberg als Wirtschaftsgebäude genutzt.
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Schloss Fantaisie Rundgang - ( Fortsetzung ) |