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Geschichtliche Epochen

 II.

Kelten besiedeln das Land

(um 400 v.Chr.)

 

 

Die Kelten waren das letzte vorgeschichtliche Volk, das den fränkischen Raum bewohnte, bewirtschaftete und bejagte.

Wo sie sich niederließen, wurde das Land durch Brandrodung siedlungsfähig gemacht. Die Tiere wurden frei gehalten. Spuren keltischer Siedlungen sind Grabhügel und Viereckschanzen.

Die bis heute sichtbaren Zeichen der keltischen Besiedlung beschränken sich auf wenige topografische Namen, besonders die der Flüsse Tauber und Main. Die keltische Zivilisation wurde nach der Zeitenwende von anderen Siedlern überlagert. Zuerst von den Römern und danach von kriegerischen "Stämmen" elbgermanischer Herkunft aus Nordosten, die ins Main- und Taubergebiet vordrangen. Die Mehrheit der keltischen Bevölkerung gab daraufhin ihre Siedlungsgebiete auf. Eine Minderheit blieb und ging in der neuen keltogermanischen Mischbevölkerung auf.

 

Hinweise und Informationen:

Der Kelten-Erlebnisweg von der Werra über die Haßberge, durchs Obere Maintal-Coburger Land und den Steigerwald bis zum Aischgrund ist der Begegnung mit einem wiederentdeckten Volk gewidmet.

Prospektmaterial und eine Wanderkarte sind erhältlich bei der Tourist Information Haßberge in Hofheim.

Hassberge

 


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