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Geschichtliche Epochen

IV.

Die alemannische Landnahme

(um 250 n.Chr.)

 

 

Die Alemannen drangen von der Wörnitz und der Altmühl gegen den Limes vor. Sie beherrschten den Bereich zwischen Donau und Limes.

Zeugen der alemannischen Landnahme sind noch heute die Ortsnamen auf "ingen", konzentriert um den Hesselberg und den Hahnenkamm bei Gunzenhausen ("Gelbe Bürg") sowie Aschaffenburg.

Es entstanden Einzelhöfe und Weiler. Die Zunahme der Reihengräberfunde aus der Zeit nach dem 5. Jahrhundert läßt auf einen deutlichen Bevölkerungsanstieg und die Siedlungsverdichtung zu Kleindörfern schließen. Das Getreide-Viehbauerntum einer stadtlosen Agrargesellschaft mit einem strengen Gesellschaftsaufbau entwickelten sich.

 


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