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Geschichtliche Epochen

VII.

Agrardepression -

Die spätmittelalterliche Wüstungsperiode

(um 1300 - 1500 n.Chr.)

 

 

Im Laufe des 14. Jahrhunderts häuften sich Orts- und Flurwüstungen. Ein Grund war die große Pestwelle nach 1347/48 mit Bevölkerungsrückgang, Preisverfall landwirtschaftlicher Produkte und einer Agrardepression, unterstützt durch lokale Gründe.

Aufgelassen wurden vor allem Standorte mit geringen Ertragslagen, zum Beispiel im Steigerwald, im Vorland des Spessart und der Rhön. Allein in der Rhön wurden 230 von 370 Wohnplätzen wieder aufgegeben. Die großen Dörfer im Altsiedelland dagegen wuchsen sogar. Die Bevölkerung suchte Zuflucht und Sicherheit.

Kennzeichnend für diese Periode ist eine Klimaänderung ("Kleine Eiszeit")

 


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