Roha Kleeß oder Griena Kleeß


10 - 15 große Kartoffeln

etwas Salz

etwas Essig

in Schmalz geröstete Weißbrotwürfel


Alle Kartoffeln schälen und 1/3 der Gesamtkartoffelmenge in Stücke schneiden und in wenig Salzwasser weich kochen (wie zu Salzkartoffeln). Die rohen Kartoffeln auf dem Reibeisen in eine Schüssel reiben und dabei gelegentlich etwas Wasser, das mit wenig Essig vermischt wurde, über das Reibeisen gießen.

Die geriebene Masse sofort in ein leinenes Kartoffelsäckchen gießen (Kleeß-Säckla). Dieses ganz kräftig ausdrücken, das ausgedrückte Wasser sammeln und etwas stehenlassen, damit die Stärke sich absetzt. Inzwischen gibt man die gut trockene Kartoffelmasse in eine Schlüssel, schmeckt sie mit reichlich Salz ab, gibt die gewonnene Stärke, von der das Wasser sorgfältig abgegossen wurde, dazu und verknetet alles gut.

Nachdem man das Ganze mit so viel kochendem Wasser überbrüht hat, daß der Teig nicht zu fest und nicht zu weich ist, preßt man die inzwischen weichgekochten Kartoffeln mit dem Kartoffeldrücker zu dem Teig und arbeitet diesen mit den Händen kräftig durch.

Nun formt man mit nassen Händen runde Klöße, gibt in deren Mitte jeweils einige geröstete Weißbrotwürfel (Bröckala) kund legt sie in einen reichlich großen Topf mit sprudelnden Salzwasser. Man läßt die Klöße etwa 20 Minuten ziehen (nicht kochen!), bis sie hochsteigen.

 

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