Engelbert Bach

 

Schmierböchleseintrag (= Heft)

As ist sou übli, sich ans Hirn zu tippn,

wenn mer wos niet glei verschteht.

Denn Jäider galoppiert annersch

seinm Friedhoufswaach nauf,

odder schteicht am Sunntog dorchs Fanster

nei seinera Schtum,

weil mer sou amol annersch hemm kummt.

Odder gießt dia Blummaschtöck mit Moust,

damit sa lustier wern.

Drum mueß mer ümmer wiss,

wenn mer ans Hirn tippt,

ob dort überhaupt a Koupf it.

Engelbert Bach, geboren 1929 in Kitzingen

Werke in Auswahl:

Es bleibt kee Bee unterm Tisch, Marktbreit 1970

Kirchweihgeschichten, Marktbreit 1971

Lieber gsund und reich, Marktbreit 1976

Zwölf Kilometer auf Bethlehem, Marktbreit, 1978

Gemischt- und Kurzwaren, Markbreit, 1980

Schtarn, Schtroh und Schtall, Marktbreit 1982

Vitus. Gschichtn, Marktbreit, 1984

Kee Wort zuviel. Marktbreit 1992

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