Links für die Ahnenforschungen

 

Beim Thema Ahnenforschung denkt man schnell an staubige Archive. Heutzutage kommunizieren Verwandtschaftsforscher jedoch mittels moderner Technik - im Internet. Am Montag, den 19. Juli 1999 - so die amerikanische Volkszählungsbehörde - gab es sechs Milliarden Menschen auf der Welt. Immerhin zwei Milliarden ihrer Vorfahren sind in einer gigantischen Datenbank unter http://www.familysearch.org katalogisiert.

Die Sammlung umfasst bis ins Mittelalter reichende Geburts- und Sterbeurkunden sowie Gemeinde- und Hochzeitsindizes - alles, was dabei hilft, einen Stammbaum zu erstellen. Seit Mitte diesen Jahres (2000) ist dieser umfangreiche Datenbestand für jeden zugänglich. Einzige Voraussetzung: gute Englischkenntnisse.

Zusammengetragen wurden die Infos in über 300 Familien-Centern der Mormonenkirche und stehen jetzt sowohl Hobbyforschern als auch professionellen Genealogen im Internet zur Verfügung.

Der einfachste Start in die Welt der Ahnen führt über ein "Last namens only" - Menü. Der Eigenversuch rief eine Ahnengalerie bis 1834 auf den Monitor und zaubert diverse amerikanische Namensvettern mit Adresse und Telefonnummern in den Speicher. So sind erste Kontakte schnell hergestellt, und die aufregende Suche nach der eigenen Vergangenheit kann beginnen.


 

Die Deutsche Zentralstelle für Genealogie in Leipzig

(Aktuelle Information 2000/01)

Mit der 1995 erfolgten Eingliederung der bereits 1967 gegründeten Deutschen Zentralstelle für Genealogie in das Sächsische Staatsarchiv in Leipzig und nach Umzug in einen Archiv-Neubau in Leipzig-Paunsdorf ergaben sich einige strukturelle und organisatorische Veränderungen. Da viele Forscher die Dienste der Zentralstelle für ihre Familienforschung erfolgreich in Anspruch nahmen und nehmen, soll auf einige Neuerungen hingewiesen werden, in einem aktuellen Merkblatt entstammen.

Das Staatsarchiv Leipzig, Leiterin Frau Grohmann, ist nun in nur noch zwei Abteilungen gegliedert:

Abt. I: Archivgut Nordsachen und

Abt. II. Deutsche Zentralstelle für Genealogie / Sonderbestände.

Damit kann die erfolgreiche Arbeit der früher selbständigen Zentralstelle nicht nur weitergeführt werden, sondern durch die wesentlich verbesserten Bedingungen auch benutzerfreundlicher gestaltet werden.

Anschrift: Sächsisches Staatsarchiv Leipzig, Deutsche Zentralstelle für Genealogie, Schongauerstraße 1, 04329 Leipzig, Telefon: 03 41 / 255 55 00 (Zentrale, Sekretariat, Archivleitung)

Öffnungszeiten: Montag / Dienstag: 08.00 - 16.00 Uhr, Mittwoch / Donnerstag: 08.00 - 18.00 Uhr, Freitag: 08.00 - 13.00 Uhr.

Es stehen 42 Arbeitsplätze für Besucher zur Verfügung, Voranmeldung ist erwünscht. Reproduktionen wie Fotokopien, Mikrofilme, Video- und Audiokopien können angefertigt werden, z.T. auch in Selbstbedienung. Preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind gegeben.

Ahnenforschung über das Internet (Tipps für Fortgeschrittene)

Es gibt bei www.whowhere.lycos.com einen Link. Sie tippen einfach drauf, und schon erscheint eine Suchmaske. Geben Sie dort Ihren Nachnamen ein, erscheint nach kurzer Zeit alles, was es zu Ihrem Namen gibt. Oder Sie starten einen Suchaufruf, wo Sie alles, was Sie Ihrerseits über Ihren Namen wissen, eingeben und abwarten, ob sich jemand meldet.

Alternativadresse: www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm. Hier können sie gezielt auf Bundesländer oder Nachnamen klicken und erhalten nach Eingabe Ihres Namens Stammbäume bis zurück ins Mittelalter. Es erscheinen auch berühmte Persönlichkeiten oder Königshäuser, die Namensähnlichkeiten erhalten.

Hilfreiche Ahnenforscher im Internet

Ahnenforschung online

In die eigene Ahnenforschung können Interessierte bequem vom Rechner zu Hause aus einsteigen.

Auf www.ancestry.de gibt es dazu kostenlose Werkzeuge, mit denen sich der Stammbaum erforschen lässt. Zum Beispiel können User in historischen Datensätze aus dem Deutschen Reich nach dem Familiennamen suchen.

 
 

Neu - Neu - Neu

Ahnenforum

 

Wappenrolle für Franken

http://www.ahnenforschung.net

(Chat, Suchanzeigen, Mailingliste)

http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm

(Wappen, Gendatenbanken, Namenlisten)

http://www.ahnen-chronik.de

(Das Genalogie-Lexikon erklärt Verwandtschaftsbezeichnungen, Monatsnamen und lateinische Begriffe dieses Fachbereichs. Im Gegensatz zu vielen anderen Vorfahren-Seiten ist diese recht phantasievoll gestaltet)

http://www.ahnen-4u.de

(Ancestry Homepage, Programme für die Recherche im Internet nach familiären Wurzeln wie Ahn-Data 4.3, FAMBU oder DYNAS-TREE werden vorgestellt. Das Ziel dieser Info-Page ist es, auch Amateuren die Forschung zu realisieren.)

http://www.ahnenforschung-genealogie.de

( Diese Seite kann in ihrer Funktion sowohl von Anfängern als auch von Profis genutzt werde.)

http://www.familiengeschichte.de

(Welche Archive eignen sich für welche Zeiträume? Gute Quellen für die Zeit zwischen 1650 und 1800 sind Kirchenbücher. Das Forschen am Computer wird erklärt. Einige Dateien können sie downloaden)

http://www.genealogy.com

(Eine Anleitung zur Konstruktion von eigenen Ahnenseiten mit Stammbaum, Fotos und gängigen Daten zeichnet diese Seite aus. Für die Beantwortung Ihrer Fragen steht eine Genealogie-Expertin Rede und Antwort.)

http://come.to/GenealogieBS

(Die Braunschweiger Forschungsstelle zeigt sich interaktiv. Einige Vorschläge zur Gestaltung sowie Kommentare werden begrüßt. Mit ausführlicher Linkliste und den neuesten Nachrichten aus dem Gebiet der Genealogie)

http://www.juninger.de

(Auf dieser Kontaktseite für Familien-Forscher sind jeweils Namen, Homepage, Ahnenseite und E-Mail-Adresse angegeben. Damit sich Ahnenforscher mal befriedigend über ihr Hobby austauschen können.)

http://foko.genealogy.net

(640.000 Datensätze in Form tatsächlicher Namens-Nachweise hat diese genealogische Suchmaschine in ihren Speichern. Dieses Projekt bietet allen Genealogen die Chance, Daten untereinander auszutauschen)

www.genealogy.net

(Homepage des Vereins für Computergenealogie mit Links zu mehr als 20 genealogischen Vereinen, dazu Schiffslisten mit Auswanderern, ein kostenloser Übersetzerservice, Umrechnungstabellen und alte Krankheitsbezeichnungen)

www.ahnenforscher.de

(Links zu Ahnentafeln und News-Gruppen in aller Welt - von europäischen Ländern bis Afrika, Australien und Neuseeland)

www.familienforschung-online.de

(Kostenlose Online-Genealogienzeitschrift, mit vielen aktuellen Berichten und Rezensionen von Computerprogrammen

www.ahnenforschung.net

(Hier wird alles alles geboten, von den Anfängertips, Datenbanken u. ähnlichen Quellenbeständen)

 

Auf den Spuren der Emigranten

Am 5. Juli 2007 öffnete das Museum "BallinStadt Auswandererwelt Hamburg" seine Pforten, das den Besucher die Welt der Auswanderung erleben lässt. Puppen in historischen Gewändern erzählen die Geschichte von Menschen, berichten über Auswanderungsgründe, Pläne, Hoffnungen ... Dann begibt sich der Besucher selbst auf die Reise und verfolgt die Stationen der Emigranten: vom Aufbruch in der Heimat bis zur Ankunft im Zielhafen. Man erhält nicht nur Einblick in Pässe, Passagierlisten und Briefe, sondern Audio- und Videoinstallationen lassen das Geschehen persönlich erfahren.

Dank Passagierlisten von 1850 bis 1934 kann der Besucher seine ganz persönliche Familienforschung betreiben. Zur Ballinstadt gelangt man mit dem Schiff, Ableger St. Pauli Landungsbrücken nach Veddel, oder mit der S-Bahn, S3/S31 Richtung Neugraben, Station Veddel.

Neues Projekt: Link to your roots - Durchs Netz in die Vergangenheit

http://www.hamburg.de

Eine neue Form von Public/Private Partnership: Im Hamburger Staatsarchiv werden die Auswandererlisten von 1890 bis 1914 auf Sun-Servern digitalisiert - mit Oracle-Applikationen und Siemens-Rechnern. Erfolg ist programmiert: Vor allem US-Bürger lieben ihre private Ahnenforschung

Dieser Schatz besteht aus den sogenannten Auswandererlisten, die Auskunft geben über die rund fünf Millionen Emigranten, die von 1850 bis 1934 via Hamburger Hafen nach Amerika aufgebrochen sind. Im Hamburger Staatsarchiv werden nun zuerst einmal die Personendaten von drei Millionen Menschen ins Netz gestellt, die zwischen 1890 und 1914 in die Neue Welt schipperten.

In 500 handgeschriebenen Folianten sind die Daten archiviert.


Die Deutsche Auswanderer-Datenbank (DAD) des Historischen Museums Bremerhaven möchte schrittweise alle Daten zu Auswanderern erfassen, die zwischen 1820 und 1939 aus vornehmlich deutschen Häfen ausreisten. Als Grundlage der Datensätze dienen hier die Passagierlisten der Auswandererschiffe, die den amerikanischen Einwanderungsbehörden vorgelegt werden mußten. Zur Zeit kann man in rund vier Millionen Datensätzen aus den Zeiträumen 1850 bis 1891, 1904 und 1907 recherchieren, wofür man allerding Euro 15.-- bezahlen muß.

www.deutsche-auswanderer-datenbank.de


 

Salzburger Emigration

(Berchtesgadener Auswanderer-Liste)

 

Auf den Spuren der Emigranten

 

Mit der Migration nach Amerika befasst sich seit August 2005 das Museum "Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven". Der Besucher durchläuft die Stationen der Auswanderung: vom Aufenthalt in den Wartehallen bis zur Ankunft auf der teilweise nach gebauten Einwandererinsel Ellis Island. Er erkundet in Rekonstruktionen verschiedener Schiffstypen das Innenleben der großen Atlantik-Liner und testet, ob er 1907 hätte einreisen dürfen.  Ein Dokumentarfilm erzählt von sechs Einwanderergenerationen.

Herzstück der Ausstellung ist die "Galerie der sieben Millionen": In diesem "lebensgeschichtlichen" Archiv entscheidet sich der Besucher für einen bestimmten Auswanderer - über einen Telefonhörer wird ihm dann dessen Geschichte erzählt.

 

 

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