Buchvorstellung:


Neues Leben in alten Mauern

Die Geschichte der fränkischen Burg Pottenstein neu entdeckt

 


Ihre Geschichte ist bis in die heutige Zeit wechselvoll und vielgestaltig. Ein Grund für Margit Freifrau von Wintzingerode, sich gerade mit der neueren Geschichte der Burg Pottenstein auseinander zu setzen. Die Familie der Freifrau bewohnt die Burg übrigens schon in der vierten Generation.

Eine Dauerausstellung, präsentiert seit Juni 1998 in der Zehntscheune der Burg, bildet die inhaltliche wie gestalterische Grundlage für das neu erschienene Buch. Dazu zählen auch eine Reihe von historischen, zum Teil bisher unveröffentlichten Bilddokumenten.

Die Veröffentlichung schließt eine zeitliche Lücke. Denn die Ausführungen bisheriger Abhandlung über die Geschichte der Burg Pottenstein endeten zumeist mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Dabei brachte gerade die Zeit nach der Säkularisation, vor allem das späte 19. wie das 20. Jahrhundert, viele erwähnenswerte Veränderungen für die im 10. Jahrhundert entstandene Burg.

Ausgangspunkt ist das Jahr 1806. Die Burg Pottenstein fällt an das Königreich Bayern. Es folgen Jahrzehnte der Zweckentfremdung der baulichen Substanz. So werden die Gebäude der Burg als Getreidespeicher benutzt. Einige Mauern und Teile von Baulichkeiten werden abgetragen. Das Jahr 1878 jedoch bringt die Wende. Die Burg gelangt in Privatbesitz. Und mit diesem Zeitpunkt beginnt Margit Freifrau von Wintzingerode ihre Untersuchung, die sie in drei Phasen untergliedert:

in die Phase der Instandsetzung,

die der Erhaltung

und die der Einrichtung des Burgmuseums und der Öffnung für die Öffentlichkeit.

 

Buch:

Margit Freifrau von Wintzingerode, "Zur neueren Geschichte der Burg Pottenstein. Ein Mosaik aus bisher unveröffentlichten Bildern und Dokumenten von 1878 bis in unsere Zeit."

Freiherr von Wintzingerodesche Burgverwaltung Burg Pottenstein, Pottenstein, 2001, 87 Seiten. 15 DM

 


zurück