Die Petershöhle bei Hartenstein

 

Die Petershöhle bei Hartenstein ist ein großes, verzweigtes Höhlensystem und hat für die naturwissenschaftliche Forschung große Bedeutung.

Von 1914 bis 1928 wurde die Höhle von der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg erforscht. Dabei fand man heraus, dass in der Höhle schon vor 90 000 Jahren Menschen gehaust haben. auch zahlreiche Knochen von Tieren und primitive Steinwerkzeuge wurden hier gefunden.

Höhlenführungen sind nicht möglich, das Verkehrsamt Velden empfiehlt die Mitnahme einer Taschenlampe. Beschilderung ab Velden: Ab Bahnhofstraße zum Ortsende, durch das Eisenbahnviadukt, auf dem Holzsteg über die Pegnitz, durch den Wald zum "Rosstritt", dann ins Weidental.

Weitere Informationen: Verkehrsamt Velden, Tel. 09152/7195


Höhlenrundweg durchs Hirschbachtal

 

Wo es viele Felsen gibt, sind auch viele Höhlen zu finden. Der Verkehrsverein Hirschbach informiert mit einem kostenlosen Faltblatt über den 20 Kilometer langen Hirschbacher Höhlenrundweg (regelmäßig überprüfter und markierter Weg, Ziffer 3 auf grünem Grund), der an 30 (!!!) Höhlen vorbei führt, von denen aber die meisten nur kriechend und mit der Lampe zu erreichen sind.

Dazu gehören die "Cäciliengrotte" mit der Gesamtlänge von 40 Metern und die "Dürrnberghöhle", in der Skelette und Scherben aus der Hallsteinzeit gefunden wurden. Auch die "Starenfelshöhle" diente früher menschlicher Behausung.

Weitere Informationen: Fremdenverkehrverein Hirschbach, Tel. 09152/8079 oder 8092.


Maximiliansgrotte bei Neuhaus an der Pegnitz

 

Die Maximiliansgrotte bei Neuhaus an der Pegnitz - benannt nach dem Bayerischen König Maximilian II. - ist bis zu 60 Meter tief und zählt zu den größten und schönsten Höhlen dieser Art in Deutschland.

Zum Teil liegen die Höhlenräume mit ihren Tropfsteingebilden in sechs Etagen übereinander. Bei der Begehung kommt man auch zu einem kleinen unterirdischen See.

Die Grotte war schon Ende des 16. Jahrhunderts bekannt, aber erst 1833 wurde die eigentliche Tropfsteinhöhle durch einen Zufall entdeckt: Die Mutter des Krottenseer Gastwirts Friedel wurde vermisst, und man fand sie nach fünf Tagen im Höhlenschlund, wo sie sich durch schwaches Wimmern bemerkbar gemacht hatte.

Im Dezember 1852 erkundete eine kleine Expedition das Höhlensystem, 1901 begann dann die wissenschaftliche Erforschung.

Die Höhle ist vom Bahnhof Neuhaus an der Pegnitz aus über die Grünpunkt-Markierung zu erreichen. Möglich ist auch die Benutzung des "karstkundlichen Wanderpfades", eine Art naturkundliches Freilandmuseum.

Weitere Informationen: Maximiliansgrotte, Tel. 09156/434.

 


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