Klöppelmuseum jetzt auf Burg Abenberg


Mit der Wiedereröffnung am 21. September 2001 auf Burg Abenberg findet das Klöppelmuseum Abenberg zwanzig Jahre nach seiner Gründung eine neue Heimat.

Durch den Umzug und die Neugestaltung wird die einzigartige Sammlung mehr Platz und auch mehr Attraktivität gewinnen, da bei der Neuaufstellung erstmals auch soziale, regionalgeschichtliche und technische Aspekte berücksichtigt werden.

Nach museumspädagogischen Richtlinien gestaltet, bieten die Räume für den Besucher einen themenbezogenen Rundgang durch die faszinierende Geschichte des Klöppelhandwerks. Bei Technik, Material und Werkzeugen zum Klöppeln beginnend, führt der Rundgang über die Geschichte der Abenberger Hausindustrie zur Vielseitigkeit der geklöppelten Produkte und ihren Einsatzmöglichkeiten. Thematischer Mittelpunkt ist das Klöppelhandwerk in Abenberg, das für seine wertvollen Gold- und Silberspitzen berühmt und nachweisbar seit gut 300 Jahren dort beheimatet ist.

Die Ausstellungsräume im Erdgeschoss des Museums werden durch eine Studiensammlung im Obergeschoss komplettiert, in der Interessierte und Experten zu allen Ausstellungsbereichen weitere seltene und außergewöhnliche Exponate finden, wie kostbare Fächer und Umhänge, zierliche Handschuhe und elegante Kleider aus feinster handgearbeiteter Klöppelspitze.

Dem im benachbarten "Haus fränkischer Geschichte" umgesetzten Motto folgend, Besucher durch Eigenaktivitäten für das Ausstellungsthema zu interessieren, wurden in den Rundgang durch das Klppelmuseum Stationen eingebaut, an denen die Museumsbesucher selbst Hand anlegen dürfen. Zwei Hörstationen und ein Film komplettieren die Ausstellung.

Informationen:

Klöppelmuseum Burg Abenberg, Burgstraße 16, 91183 Abenberg, Tel. 09178 / 90618


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