Wolfram-von-Eschenbach-Preis zum 20. Mal verliehen

 

Die Verleihung des Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreises des Bezirks Mittelfranken ist in jedem Herbst ein besonderes Ereignis:

Wie kein zweiter Ort stellt die alte Vogtei in Wolframs-Eschenbach neben der mittelalterlichen Kirche und dem als Museum dienenden Alten Rathaus von 1471 ein herausragendes originalfränkisches Ensemble und Ambiente für die Verleihungsfeierlichkeiten mit Geselligkeit, Musikdarbietungen und Ausstellungen dar.

In diesem Jahr erhielt der gebürtige Unterfranke Franz Vornberger, Maler und Zeichner den erstmals mit 20 000 DM dotierten Wolfram-von-Eschenbach-Preis. Die drei Förderpreise zu jetzt je 7 500 DM gingen an den Jazzpianisten und Komponisten Peter Fulda, den Literaten Ralf Huwendiek sowie an die Malerin und Grafikerin Katja Wunderlich.

Der begehrte mittelfränkische Kulturpreis wurde zum 20. Mal verliehen. Bezirkstagspräsident Gerd Lohwasser nahm das Jubiläum zum Anlass, um einen Rückblick auf die Literaturgeschichte Frankens zu geben.

Bereits im 12. und 13. Jahrhundert haben hier berühmte Poeten wie Thannhäuser, Walter von der Vogelweide und nicht zuletzt Wolfram von Eschenbach gelebt und gewirkt. Der erste Preisträger 1980 war Hans Max von Aufseß. Ihm folgten eine Reihe von beachtlichen Persönlichkeiten des fränkischen Kulturwesens, u.a. die Dichter Fitzgerald Kusz und Inge Meidinger-Geise, der Musiker Ernst Gröschel sowie der Maler Mathias Prechtl.

Über alle Preisträger und ihre Werke ist eine Broschüre erschienen, erhältlich bei der Pressestelle des Bezirks Mittelfranken, Postfach 606, 91511 Ansbach, Tel. 0981/53-536.

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