Kapuziner verlassen Wallfahrtsort Mariabuchen


Am gestrigen Abend informierte der Guardian des Kapuzinerklosters Mariabuchen, Pater Christian Häfele den Vorsitzenden des Wallfahrtswerkes Mariabuchen e.V., Rémi Rausch vom Beschluß des Provinzkapitels der bayerischen Kapuziner, das Kapuzinerkloster Mariabuchen im Laufe des Jahres 2002 aufzugeben.

Ob der Würzburger Bischof Dr. Paul-Werner Scheele und die zuständigen Stellen des Ordens dieser Entscheidung bereits zugestimmt haben, ist derzeit noch nicht bekannt. Die personelle Situation der Kapuzinerprovinz habe zu dieser Entscheidung geführt. Personen, die mit der Situation in Mariabuchen und der Kapuziner vertraut sind, hatten dies seit Jahren befürchtet.

Der zuständige Ortspfarrer von Steinfeld, Johannes Vogt und Dekan Dr. Klaus-Peter Kestler zeigten sich überrascht und bestürzt über diese Entscheidung. Wie es nun mit der Seelsorge in diesem für die gesamte Region bedeutenden Wallfahrtsort weitergeht, ist derzeit noch offen. Der Vorstand des Wallfahrtswerkes bemüht sich deshalb um Gespräche mit der nun zunächst geforderten Diözesanleitung. Auch mit der Provinzleitung der bayerischen Kapuziner wird Rémi Rausch Kontakt aufnehmen, um zu klären, ob die getroffene Entscheidung noch einmal umgekehrt werden kann.


Pressemeldung v. 04.09.2001 - Wallfahrtswerk Mariabuchen e.V.

 

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