Wolfram-von-Eschenbach-Preis 2001


Professor Dr. Hartmut Heller, Landes- und Volkskundler an der Universität Erlangen, erhält den mit 20 000 DM dotierten "Wolfram-von-Eschenbach-Preis 2001" des Bezirks Mittelfranken.

Dies gab Bezirkstagspräsident Gerd Lohwasser während der letzten Sitzung des Bezirkstags bekannt. Die mit je 7 500 DM dotierten Förderpreise fallen im Bereich Bildende Kunst an die Malerin Claudia Eck (Erlangen), im Bereich Literatur an den Nürnberger Schriftsteller Elmar Tannert und im Bereich Musik an das "KlangKonzepteEnsemble" aus Nürnberg.

Prof. Dr. Heller hat in seinen wissenschaftlichen Arbeiten die unterschiedlichsten Erscheinungsformen der mittelfränkischen Kultur erforscht, sie damit bekannt gemacht und belebt.

Thema der Bilder von Claudia Eck sind das Leben selbst, das Wachsen und der Wandel, das Aufblühen und Vergehen, Abläufe und Variationen, Zyklen und Wiederholungen.

Mit seinem aufsehenerregenden Roman "Der Stadtvermesser" hat Elmar Tannert ein Herzstück fränkischer Gegenwartsliteratur geschaffen.

Das "KlangKonzepteEnsemble", 1981 als die "Neuen Pegnitzschäfer Nürnberg" gegründet, widmet sich neben renommierten fränkischen Komponisten auch weniger bekannten Musikschaffenden aus der Region.

 

Die Preise werden am 20. November 2001 in Wolfram-Eschenbach an die vier Preisträger übergeben.


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