JugendKunstBiennale in Bayreuth
Die 3. JugendKunstBiennale des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes, die heuer erstmals in Bayreuth stattfinden wird, hat einmal mehr ein enormes Echo bei jungen Kunstschaffenden der Städte Chemnitz, Zwickau, Plauen, Hof und Bayreuth gefunden.
Stolze 772 Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Graphik, Plastik, Fotografie, Video, Objekt- und Textilkunst von 345 Nachwuchstalenten im Alter von 14 bis 25 Jahren wurden rechtzeitig zum Bewerbungsschluss bei den Veranstaltern eingereicht.
Jetzt hat die Fachjury gesprochen:
223 Exponate von 158 jungen Künstlerinnen und Künstlern - darunter auch 46 Arbeiten von Bayreuther Nachwuchstalenten - werden vom 9. Juni bis zum 7. Juli 2002 in den Markgrafenhallen beim Hauptbahnhof als Ausstellung zu sehen und in einem Katalog dokumentiert sein.
Seit 1995 haben sich die Städte Chemnitz, Zwickau, Plauen, Hof und Bayreuth über die Grenzen Sachsens und Bayerns hinweg zum Sächsisch-Bayerischen Städtenetz, einer völlig neuen Kooperationsform, zusammen geschlossen. Die fünf Oberzentren erfüllen als Wirtschafts-, Dienstleitungs- und Kulturzentren auch für das sie umgebende Umland jeweils eine wichtige Magnetfunktion. Neben den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Tourismus pflegen die fünf Partner auch im Kultursektor eine enge, fruchtbare und kontinuierliche Zusammenarbeit.
Die JugendKunstBiennale ist das bedeutendste Projekt dieser Kooperation mit überregionaler Ausstrahlung. Sie versteht sich als Forum für Nachwuchskünstler der fünf Städte. Besonders angetan von der starken Beteiligung der jungen Künstler zeigt sich Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz seitens der heuer für die Biennale federführend verantwortlichen Stadt Bayreuth: "Es ist einfach begeisternd, wie die Jugend auf unsere Einladung zum Mitmachen reagiert hat."
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