Hexenbücher
Hexentriebunal
C. Becker / G. Riedl / V.P. Voss
Beiträge zu einem historischen Phänomen zwischen Recht und Religion
Studenten, Absolventen und Dozenten der Universität Augsburg, Juristen und Theologen, bieten eine fundierte Auseinandersetzung mit Hexenwahn, Zauberei und Teufelsglaube, Inquisition und sozialem Umfeld eines historischen Phänomens.
ISBN: 3-929246-68-6 (Sankt Ulrich Verlag)
Nur wenige seriöse Angebote hält das Internet für diejenigen bereit, die sich für Hexen jenseits der Esoterik interessieren. Vor allem die Seiten der verschiedenen Arbeitskreise, die sich wissenschaftlich mit dem Thema Hexenverfolgung befassen, sind zu empfehlen.
Schon seit 1987 widmet sich der "Arbeitskreis interdisziplinäre Hexenforschung", eine Kooperation der katholischen Akademie Hohenheim mit dem Seminar für Geschichtliche Landeskunde der Universität Tübingen, mit Erfolg dem Thema.
Zahlreiche Publikationen sind aus dem Arbeitskreis hervorgegangen, über die die Website ebenso informiert wie über Tagungen, andere Veranstaltungen und die wichtigsten Links.
Einige Mitglieder des Arbeitskreies bieten auf ihren Homepages höchst willkommene Informationen und Materialien zur Hexenforschung.
So findet sich bei Klaus Graf unter dem Stichwort "Lesezeichen" eine kommentierte Linkliste zu "Hexen im Internet", die die Suche erheblich erleichtert.
www.uni-koblenz.de/~graf/#hexen
Für den englischsprachigen Raum bereitet das "Witchcraft Bibliography Project" an der Universität North Texas die entsprechenden Literaturhinweise und Links auf.
Der "Server Frühe Neuzeit" ist ebenfalls unverzichtbar. Hier findet man die neuesten Artikel zur Hexenforschung, kann sich an der Diskussion im "Forum" beteiligen und ein Hexenlexikon samt Bildquellen benutzen, das als Internetprojekt ständig aktualisiert und erweitert werden kann.
www.sfn.uni-muenchen.de/hexenverfolgung
Am Sonderforschungsbereich der Universität Trier schließlich wird zu Zauberei- und Hexenprozessen im Maas-Rhein-Mosel-Raum im 16. und 17. Jahrhundert gearbeitet.