Fränkische Wehrkirchen


In der Zeit des ausgehenden Mittelalters strebten die Fürsten mit rücksichtsloser Gewalt nach der Ausdehnung ihres Herrschaftsgebietes. Leidtragende der vielen Kleinkriege waren die Bauern, die sich nicht auf eine Burg zurückziehen konnten. So wurde die Dorfkirche, die meist der einzige Steinbau im Ort war, zur Zufluchts- und Verteidigungsstätte ausgebaut. Dazu wurde der Kirchturm mit Schießscharten versehen, die Friedhofsmauer verstärkt, das Eingangstor befestigt und nach Möglichkeit die Kirche selbst auf einem Hügel erbaut.

So entstanden aus der Not heraus die Wehrkirchen, von denen es zwischen Ansbach, Nürnberg und Rothenburg o.d.T. besonders viele gibt.

Die mehrteilige Buchreihe über die "Fränkische Wehrkirchenstraße" von Edmund Zöller erhalten Sie in den Buchhandlungen oder beim Amt für Kultur und Touristik, Stadthaus, 91522 Ansbach, Tel. 0981/51243.

 

Teil I: Wehrkirchen vom Rangau zum Steigerwald (EUR 9,10)

Teil II: Wehrkirchen im Rangau und Knoblauchsland (EUR 9,10)

 

zurück