Würzburg
Stadtjubiläum im Jahr 2004
Im Jahr 2004 wird Würzburg 1.300 Jahre "alt".
Mit einem vielseitigen Festprogramm mit großen und kleinen Veranstaltungen soll dieses Jubiläum würdig gefeiert werden. Anlass ist die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 704. Herzog Hedan und seine Frau Theodora schenkten dem Missionar Willibrod umfangreiche Besitzungen in Thüringen. Das bestätigten beide in einer Urkunde, die sie auf dem Festungsberg (in castello virteburch) unterzeichneten - am 1. Mai 704.
Den Namen Würzburg ( "uburzis" ) gab es bereits 450 n.Chr. Schon im Jahr 687 lobte der Hl. Kilian die Schönheit des Ortes, den er auf dem Main vor sich sah. Lange davor, um 150 n.Chr., spricht im weit entfernten Ägypten ein berühmter Gelehrter von einer Befestigung am Main, mit der er wohl den Festungsberg meint. Und davor wiederum siedelten bereits in der jüngeren Steinzeit, 4.000 - 2.000 v.Chr., Menschen im Raum Würzburg.
Glanzlichter des Jubiläumsjahres werden zwei Riemenschneider-Ausstellungen sein. Das Mainfränkische Museum zeigt die Werke seiner Blütezeit und zeitgleich das Diözesan-Museum am Dom die Werke seiner Glaubenswelt, ein Kulturprojekt, bei dem die Stadt und die Diözese Würzburg intensiv zusammenarbeiten.
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