Bürgerkulturpreis

des Bayerischen Landtags 2003


 

Der Staat ist die Sache aller. Er braucht die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger. Um die ehrenamtliche Mitwirkung und Beteiligung zu fördern, vergibt der Bayerische Landtag jährlich einen Preis für bürgerschaftliches Engagement (Bürgerkulturpreis), der mit 26 000 Euro dotiert ist. Er kann auch in Teilsummen auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.

 

 

Die Grundlage bildet folgender Kriterienkatalog:

Das bürgerschaftliche Engagement zeichnet sich durch die ehrenamtliche Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die kulturelle, ökonomische, ökologische, soziale und politische Entwicklung von Staat und Gesellschaft aus.

 

Voraussetzungen für eine Auszeichnung sind neue Wege

* der Information

* der Beteiligung

* der Mitarbeit

der Bürgerinnen und Bürger in den genannten Bereichen.

 

Dabei geht es beispielhaft um

* die Förderung einer lokalen Anerkennungs- und Beteiligungskultur mit Qualifizierung, Zertifizierung und neuen Formen der Anerkennung

* Schnittstellenbildung von Politik und Verwaltung zu bürgerschaftlicher Mitwirkung

* interne Vernetzung - externe Vereinfachung

* Stadt- und ortsteilbezogene Bürgerorientierung - räumliche Identifikationspunkte für bürgerschaftliche Mitwirkung vor Ort

* Förderung der Mitwirkungsbereitschaft der Bevölkerung

* Einsatz der Informationstechnologie zur Unterstützung bürgerschaftlicher Partizipation.

 

Teilnehmen können

Verbände, Vereinigungen, juristische Personen, Selbsthilfeeinrichtungen und natürliche Personen, die in innovativer Weise die Zielsetzungen der Bürgergesellschaft und die Entwicklung eines bürgerschaftlichen Engagements gefördert und verwirklicht haben.

Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Förderung der prämierten Projekte oder deren Fortentwicklung einzusetzen.

 

Projekte,

die ihre Existenzfähigkeit bereits mindestens ein Jahr dauerhaft nachgewiesen haben sollten, müssen mit entsprechenden Unterlagen spätestens zum 31. Juli 2003 beim Bayerischen Landtag, Stichwort: Bürgerkulturpreis, eingereicht werden. Der Preis wird durch den Präsidenten des Bayerischen Landtags jährlich zum Tag des Ehrenamtes (5. Dezember) verliehen.

 

Die Preisträger werden von einem Beirat unter Vorsitz des Landtagspräsidenten ausgewählt, der sich aus

* je einem Vertreter / einer Vertreterin der Fraktionen des Bayerischen Landtags

* je einem Vertreter / einer Vertreterin des Bayerischen Gemeindetags und des Bayerischen Stadtetags

* und dem Vorsitzenden / der Vorsitzenden der Bayerischen Landtagspresse zusammensetzt. Der Beirat kann ggf. eine Ergänzung der Projektunterlagen verlangen und die eingereichten Projekte durch eine Vor-Ort-Evaluierung bewerten.

 


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