" 20 Jahre Capella Antiqua Bambergensis"
Heitere Musik und Geschichten zum Capella-Jubiläum
Ort:
Zeit:
Sonntag, den 30.03.2003 , 06.04. und 13.04.2003, jeweils 17 Uhr
20 Jahre Capella aus Bamberg, das sind rund 1000 Konzerte, tausend Geschichten aus alten Zeiten, tausendmal fröhliche Gesichter - ein guter Grund dieses Jubiläum mit einer ganzen Konzertreihe zu feiern.
Die Capella Antiqua Bambergensis entführt Sie auf Musikintrumenten aus Mittelalter und Renaissance in die Welt unserer Vorfahren.
Infos:
Telefon: 0951/54900
Internet unter: www.capella-antiqua.de
20 JAHRE CAPELLA ANTIQUA BAMBERGENSIS
Das Geburtsjahr steht fest:
1983 wuchs aus dem damals schon rund zehn Jahre spielenden "Bamberger
Ensemble für Alte Musik" (lauter Musik-Hochschullehrer) eine altersmäßig
noch sehr junge Gruppe, die begeistert mit dem Spielen auf damals völlig
unbekannten Instrumenten umging: Krummhörner, Gemshörner, Rauschpfeifen,
natürlich Blockflöten aller Größen. Durch die Ferienkurse im Haus Marteau
kam die Möglichkeit hinzu, die besten Lehrer auch für Streichinstrumente zu
bekommen. Jedes Mitglied lernte darauf Viola da Gamba bei Gregor Anthony,
der regelmäßig zehn Jahre lang immer wieder aus seinem Schloß in Schottland
zu uns kam. Weitere Lehrer und hervorragende Einblicke in die europäische
Szene der Alten Musik bescherte uns stets die Sommer-Akademie zu Innsbruck.
Zum Klingen gebracht wurde die weithin unbekannte, aber mitreißende Musik
natürlich vor allem in Bambergs schönsten Mauern. Da gab es dann "Kreuzgang
und Klostergartenkonzerte" den Madlershof und das Schrottenberg-Palais, die
Musik zu allen Einweihungen restaurierter Gebäude, viele Angebote und
Auftritte in ganz Deutschland. Nach der "sanften Revolution" in Tschechien
auch das erste Konzert in Prag zusammen mit der Musica Bohemica bereits im
November 1990, das Jahr darauf im Schloß der Schwarzenberg zu Krummau, 1993
Musik für das Festival Mitte Europa in Asch. Da hatte bereits das größte
Abenteuer begonnen, in welches sich die Mitglieder der CAPELLA begaben: Die
über tausend Jahre alten Mauern der Burg von Wernsdorf zu restaurieren und
dann mit klingendem Leben zu füllen. Daß dabei auf Andreas, Anke, Thomas und
den "Chef" nebst Ehefrau über 30.000 Stunden teils härtester Handarbeit
zukommen würden, ahnte niemand. Diese sieben Jahre wurden versüßt durch
anerkennende Kulturpreise wie jenen der Bayerischen Volksstiftung, des
Frakenbundes, der Familie Von-Tucher und 2000 jenen der Oberfrankenstiftung.
Im dritten Jahr nach Eröffnung gibt es hier über 30 öffentliche Konzerte mit
wechselnden Programmen, rund 30 Baukurse für alte Instrumente, die CD-Reihe
"Das Schloßkonzert", die Arbeit im "Digitalen Zentrum für Alte Musik in
Bayern", besondere Integrationskurse durch Musik für Behinderte, Forschung
auf dem Gebiet des frühen Hörens (schwerhörige Kinder, Kinder mit
Cochlea-Implantat) - und die täglich weitergeführte Handarbeit in den immer
noch unrestaurierten Gebäudeteilen neben der sommerlichen Arbeit auf rund
18.000qm Wiese / Park / Wald ums Schloß.
Uns hilft ein kleiner, freundschaftlicher Förderkreis, einen Teil der Lasten
zu tragen.
Alte, lebendige Musik in alten Mauern: Die Erinnerung an das Paradies, sagte
Hildegard von Bingen.
In den kommenden Tagen und Wochen finden Sie hier ein "Capella - Special"
mit Berichten, Geschichten und Anekdoten aus 20 Jahren Reisen und Musik.
Konzertinfos unter: www.capella-antiqua.de oder tel: 0951-54900
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