Tag des Denkmals


An die 700 Kulturdenkmäler und damit so viele wie nie zuvor öffnen am 14. September 2003 in Bayern die Tore. Anlass ist der "Tag des offenen Denkmals", der europaweit seit 1991 stattfindet.

Unter dem Motto "Geschichte hautnah: Wohnen im Baudenkmal" beteiligen sich dieses Mal auch viele Privatleute, die bereitwillig ihre historischen Räumlichkeiten zeigen. Außerdem sind Kirchen, Schlösser und Bürgerhäuser zugänglich, die wenig bekannt oder sonst nicht allgemein geöffnet sind. Bundesweit werden mehr als 6700 Denkmäler zu besichtigen sein.

 

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung für den Freistaat Bayern

findet mit Kunstminister Hans Zehetmair im unterfränkischen Ochsenfurt statt.

Das Bild der Stadt wird geprägt von den mittelalterlichen Fachwerkhäusern,

von denen zahlreiche im 18. Jahrhundert verputzt und barockisiert wurden.

 

Die Besitzer eines alten Bauernhauses in Lautenbach zeigen dessen Sanierungstufen. Bamberg informiert über Baugeschichte und Wandmalereien im Dominikanerbau, während Nürnberg die Türen von vielen Bürgerhäusern hat aufsperren lassen; in der Groß- und Kleinweidenmühle wird zudem in die Technik des Papierschöpfens eingeführt. In Würzburg erlauben die Karmelitinnen einen Blick in das Kloster Himmelspforten, wo oft die Deutsche Bischofskonfernz tagt.

 

Das bayerische Veranstaltungsprogramm ist im Internet unter www.blfd.bayern.de abrufbar.

Genaue Führungstermine für ganz Deutschland am 14. September 2003 stehen im Internet auch unter

http://www.tag-des-offenen-denkmals.de.

 


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