Dr. Werner Endres erforscht die Creußener Steinzeugtradition


Dr. Werner Endres ist Steinzeugkenner par excellence, und eine seiner Werkstätten liegt im Keller des Creußener Rathauses.

Creußen, im 16. und 17. Jahrhundert Zentrum berühmter Steinzeugproduktion, war bereits um das Jahr 1900 in Sammlerkreisen bestens bekannt. Für Planeten- oder Apostelkrüge wurden damals schon "idiotische Preise gezahlt", so Endres, vor allem wenn es um besonders edle Waren, mit buntem Email versehen, ging. Diese farbigen Sammlerstücke erreichen heute Werte um 15.000 bis 20.000 Euro. "Braune Krüge wurden weniger gesammelt."

Dort, wo einst die Schreiner des Bauhofes ihr Domizil hatten, türmen sich heute zentnerweise Scherben, eingeschlichtet in alten Apfelsinenkisten, verpackt in Plastiktüten. Der Absender: Schloss Seehof, die Außenstelle des Landesamtes für Denkmalpflege. Gefunden wurden sie allesamt an der Nürnberger Straße 7, ein Gebäude, in und um das in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in den Jahren 1999 und 2000 gegraben wurde.

 

Am Samstag, 27. November 2003,

referiert Dr. Werner Endres

im Alten Rathaus über

"Steinzeugfunde aus der Grabung Nürnberger Straße 7"

 


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