Die Franken im Mittelalter

Forchheim ist Schauplatz der Landesausstellung 2004


Der Geschichte Frankens widmet sich die Bayerische Landesausstellung 2004, die in der frisch renovierten Kaiserpfalz im oberfränkischen Forchheim inszeniert wird.

Ein Rundgang soll von den frühmittelalterlichen Ansiedlungen der ersten Franken in die konfliktträchtige Zeit des Hochmittelalters und in die Herrschaftsgebiete des Spätmittelalters führen. Die Ausstellung wird von zusätzlichen Veranstaltungen ergänzt. Dabei werden historisch bedeutsame Orte und Denkmäler in anderen fränkischen Regionen eingebunden.

Wie bei Landesausstellungen üblich, zeigt das Haus der Bayerischen Geschichte archäologische Funde, Handschriften und Urkunden, Zeugnisse der Textilkunst, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Malerei und Schnitzerei. Forchheim war lange Zeit Schauplatz von Reichs- und Fürstenversammlungen sowie Krönungsplatz des ersten deutschen Königs Konrad I.

Später diente die Kaiserpfalz den Bamberger Bischöfen als Residenz. Ein Ende des 14. Jahrhunderts errichtetes Wasserschloss gilt als einer der ältesten und bedeutendsten Profanbauten Frankens. Noch heute ist Forchheim eine der geschlossensten Fachwerkstädte in ganz Franken.


Nachtrag:

Das Haus der Bayerischen Geschichte will in der Kaiserpfalz auf rund 1000 Quadratmetern die Geschichte des Volksstammes von der Völkerwanderung bis zum Jahr 1500 darstellen.

Die Landesausstellung 2004 soll vom 11. Mai bis zum 24. Oktober dauern.


zurück