Fränkische-Schweiz-Museum

Ötzi bescherte Museum mehr Besucher


Das Jahr 2002 war für das Fränkische-Schweiz-Museum sehr erfolgreich. Trotz einer von den Touristikern allgemein beklagten rückläufigen Urlauberentwicklung zählt das Museum 32 001 Besucher.

Als Grund für das gestiegene Interesse (es wurden 2016 Besucher mehr als 2001 gezählt) nannte der Landrat Dr. Dietel, der Vorsitzende des Zweckverbandes, vor allem die Sonderausstellungen. Unter diesen hatte wiederum die Ötzi-Ausstellung die größte Resonanz unter den Besuchern. "Die Museumspädagogik und die Erläuterungen von Thomas Peek trugen ebenfalls wesentlich zum Erfolg des Museums bei."

Kurz nach Eröffnung des Museums kamen die meisten: etwa 46 000 im Jahr 1987. Anfang der 90er Jahre sanken die Zahlen ab, Ende des Jahrzehnts war der Tiefpunkt erreicht. "Seit 2001 verzeichnen wir wieder mehr Besucher", so der Landrat.

 

Dietel wagte einen Ausblick auf das Jahr 2007:

Dann werden nicht nur zahlreiche Orte wegen einer Bamberger Schenkungsurkunde ihre 1000-jährige Geschichte feiern können - auch der Geburtstag der heiligen Elisabeth, die ja eine Zeit lang auf der Burg Pottenstein lebte, jährt sich zum 800. Mal. Für das Museum wird dies Anlass sein, in einer Ausstellung auf die Bedeutung der Heiligen für die Region aufmerksam zu machen.

Museumsleiter Hofmann erläuterte den Verbandsräten die Neuerwerbung der letzten zwölf Monate. Beim Stockroden wurde auf der "Langen Meile" (einer ehemaligen Hochstraße) ein Münzschatz gefunden. Die meisten Münzen stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Interessant ist auch ein Skizzenbuch (um 1900), in dem ein gewisser Martin Ludwig auch die Gegend um Streitberg gezeichnet hat.


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