Treffen der Hirten

Hirtenmuseum in Hersbruck


Am 6. Januar 2004 um 11.00 Uhr knallt wieder die Ringelpeitsche, das Signalinstrument der fränkischen Hirten lautstark vor dem Deutschen Hirtenmuseum. Anschließend wird der traditionelle Hirtentag durch Hersbrucks Bürgermeister Wolfgang Plattmeier eröffnet.

Die Geschichte des Hirtentages reicht zurück bis ins Jahr 1931, als sich die Hirten des Hersbrucker Umlandes erstmals am Dreikönigstag trafen.

In diesem Jahr liegt der musikalische Schwerpunkt in der Oberpfalz. Verschiedene Musikgruppen bringen mit Harmonika und Bass, mit Klarinetten, Flöten und Gesang Volksmusikweisen in das Deutsche Hirtenmuseum. Im Museumshof lassen die Fichtenhornbläser mit ihren meterlangen Hörnern musikalisch die Zeit wieder auferstehen, als die Hirten noch mit Langhörnern zum Austrieb bliesen.

Horst Sauber lässt seine selbstgefertigte Marionette die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines fränkischen Hirten erzählen. Natürlich kann man sich auch mit "tierisch guten" Schaffellen oder Schuhen, Handschuhen und Einlegesohlen aus Lammfellen ausstatten.

Einen Vorgeschmack auf die große Mit-Mach-Sonderausstellung "Schaf - Wolle - und?" ab Mai 2004 bietet der Nachbau eines mittelalterlichen Handwebstuhls, an dem man unter fachkundiger Anleitung ein erstes Gefühl für die Kunst des Webens bekommt.

"Wie geht das denn, die Kühe hüten?", diese und viele andere Fragen beantwortet Hermann Schmitt, der Sohn des letzten Hersbrucker Stadthirten, der alle Interessierten zu einem Stadtrundgang auf den Spuren von Hirtenleben und Hirtenberuf mitnimmt.


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