"Eine Stadt steht Kopf"

Höchstadt an der Aisch wird 1 000 Jahre alt


Unter dem Motto "Eine Stadt steht Kopf" feiert Höchstadt an der Aisch, rund 20 Kilometer nordwestlich von Erlangen gelegen, den 1 000. "Geburtstag".

Bürgerinnen und Bürger der Stadt, Vereine, Kirchen, Schulen und viele Institutionen haben ein buntes Jubiläumsprogramm zusammengestellt. Bei den über das ganze Jahr verteilten Programmpunkten finden sich Kunst, Kultur und Sport genauso wieder wie Veranstaltungen, die die Geschichte der Stadt nachzeichnen.

 

Zu den wichtigsten Ereignissen gehören:

 

 

* ein historisches Brückenfest (24. Mai 2003)

* ein Fischerfest (29. Mai bis 1. Juni)

* die Höchstadter Kirchweih ( 4. bis 13. Juli)

* das historische Feldlager im Engelgarten

mit der Erstürmung der Burg und dem historischen Festzug (18. bis 20. Juli)

* die Theaterfestwoche im Schlosshof (21. bis 26. Juli)

* ein historischer Markt (1. bis 3. August)

* die Karpfentage (12. bis 14. September)

* und die Kulturwochen (14. Oktober bis 7. Dezember 2003)

 

 

Höchstadt kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Ausgrabungsfunde ergeben eine Besiedlung des Schlossbergs seit der Mittelsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1003. Damals schenkt Graf Ezzilo von Schweinfurt Höchstadt an Kloster Fulda. Wenig später übergibt Kaiser Heinrich II. die Ansiedlung an das Kloster Michaelsberg in Bamberg. Von 1050 bis 1157 ist Höchstadt im Besitz einer eigenen Grafenfamilie. Von da an bleiben die Bischöfe von Bamberg bis 1806 die Herren von Höchstadt. 1346 wird Höchstadt erstmals als Stadt beschrieben, die neben einer Burg auch zwei Stadttore besitzt. Die Stadtrechte werden um 1380 verliehen. Durch einen Mauergang mit Wassergraben und Wehrgang wird die Stadt befestigt.

Während und nach der Reformation halten die Höchstadter an der katholischen Lehre fest. Im Bauernkrieg lässt Markgraf Albrecht Alcibiades die Stadt niederbrennen. Das Schloss bleibt unzerstört. Während des Dreißigjährigen Krieges leidet die Stadt unter Plünderungen, Feuersbrünsten und Massakern an der Bevölkerung. nach dem Wiederaufbau verwüstet 1688 erneut ein Brand große Teile der Stadt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wird das Schloss unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn von Johann Dientzenhofer barockisiert und erhält seine heutige Gestalt. 1806 kommt Höchstadt zum Königreich Bayern.

 

Genaue Auskünfte über alle Veranstaltungen erteilt:

Stadt Höchstadt an der Aisch,

Marktplatz 5, 91315 Höchstadt,

Tel. 09193-62 60, Fax: 62 61 83

oder auch im Internet unter: http://www.hoechstadt.de

 


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