NaturKunstRaum NEUBÜRG

(bei Wohnsgehaig, Gemeinde Mistelgau/Landkreis Bayreuth)


Der NaturKunstRaum Neubürg ist seit Freitag, 23. Mai 2003, offiziell für die Öffentlichkeit geöffnet. Rund 400 Gäste erlebten eine beeindruckende Inszenierung aus bildender und darstellender Kunst auf dem Tafelberg.

Gute zwei Jahre hatten die Vorbereitung und Umsetzung des Projektes gedauert, von denen die meisten auf den Hängen des Hochplateaus verteilt stehen. Die Künstler stammen aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Für ihre Werke verwendeten sie Materialien aus der Region. Für die einzelnen Skulpturen haben kunstgeneigte Bürger aus der Umgebung Patenschaften übernommen, und selbst Schulklassen in den Anliegergemeinden beschäftigten sich bereits mit den Arbeiten.

Der Bayreuther Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel beschrieb die Neubürg als einen "Ort der meditativen Wahrnehmung", an dem positive Energien erfahrbar werden. Dietel würdigte auch die einzigartige Stimmung, wegen der das Hochplateau von Kennern so geschätzt wird. "Vielleicht ist alles nur ein Traum. Geschichte, Evolution, Mystik, Geologie, Natur und Kunst - Einheit und Symbiose. Die Neubürg lädt ein zur Begegnung mit sich selbst", sagte der Landrat.

Die zehn Skulpturen fügen sich künftig als Mosaiksteine eines übergeordneten Zusammenhanges scheinbar nahtlos zusammen und bilden einen im fränkischen und gesamtbayerischen Maßstab unverwechselbaren NaturKunstRaum. Darauf bezog sich auch Regierungspräsident Hans Angerer. Er sprach anerkennende Worte, "Das kennen die Münchner nicht, was es hier in Oberfranken gibt", und wies darauf hin, dass Kunstverständnis wachsen müsse.

Die Begrüßungsworte zu Beginn der Veranstaltung sprach Mistelgaus Bürgermeister Georg Birner. Er sagte, die Skulpturen haben ihre Bewährungsprobe längst überstanden, die Jury habe aus 250 Bewerbungen zehn Werke ausgewählt, die der Natur keinen Schaden zufügen.

 


 

Dokumentation

des Projektes NaturKunstRaum Neubürg

 

Stimmungen, Empfindungen, Assoziationen eines Besuches auf der Neubürg erlebbar machen, ohne dass der Betrachter vor Ort sein muss - das will der neue Katalog, der das Projekt NaturKunstRaum Neubürg erstmals nahezu lückenlos dokumentiert.

Die Agentur Häusler aus Bayreuth hatte sich bei einem Wettbewerb durchgesetzt und den Auftrag zu Gestaltung, Konzeption und Realisation bekommen. Herausgekommen ist ein 52 Seiten starkes Druckerzeugnis mit hohem Informationsgehalt einerseits, schön zum Ansehen aber andererseits. Autoren sind u.a. Wolfgang Pietschmann in seiner Funktion als künstlerischer Leiter, das Jurymitglied Hellmut Albrecht, der Historiker Wolfgang Peek sowie sämtliche am Projekt beteiligte Künstler. Insgesamt dominieren bei dem Katalog jedoch die grafischen Elemente. Bilder und Fotografien signalisieren eine Möglichkeit, mit der Kunst einen Weg zur Natur zu finden.

 


 

Informationen:

Der Katalog kann bestellt werden bei der Geschäftsstelle der Regionalen Entwicklungsgesellschaft "Rund um die Neubürg" unter der Telefonnummer: 09279/923241 oder

im Internet unter: http://www.neubuerg.de

(Katalog: NaturKunstRaum Neubürg, 52 Seiten, Konzeption: Häusler Werbung Bayreuth, Druck: Ellwanger)

 


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