= Großostheim =

Heiliger Nepomuk wieder zurück


Der sanierte und wetterfest gemachte Brückenheilige Nepomuk kehrt nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf an der Dellbrücke und einer Zwischenlagerung im Gemeindebauhof an seinen alten Standort an der Großostheimer Kreuzkapelle zurück.

Etwa 16 000 Euro kostet die Restaurierung des Brückenheiligen, die Pflaumheimer Firma Manfred Zahn hat Nepomuk mit Kunstharz wetterfest gemacht. Ein Gutteil der 1763 entstandenen Sandsteinfigur musste an Hand von alten Fotografien rekonstruiert werden, weil die Zerstörung zu groß waren.

Während der Arbeiten fanden die Restaurateure heraus, dass die beim Großostheimer Chronisten Karch angegebene Jahreszahl 1703 oder 1708 für die Entstehung des Bildstocks nicht stimmen konnte. Tatsächlich verweist die Inschrift auf 1763:

S. Johannes von Nepomuk ein sonderbarer Patron aller deren jenigen welche an ihrer Ehr und gutem nahme noth leiden. Anno 1763.

Bei dem auf dem Bildstock eingravierten Wappen handelt es sich vermutlich um das der Familie Stifter.


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