Franken in der Bayerischen Staatskanzlei

Tag der offenen Tür 2003

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Freitag, 11. Juli, von 15 bis 21 Uhr

Samstag, 12. Juli, von 10 bis 16 Uhr


Beim "Tag der offenen Tür" stellen die Bayerische Staatskanzlei in München sowie die Ministerien der Bayerischen Staatsregierung und ihnen nachgeordnete Behörden und Einrichtungen ihre Arbeit vor. Sie zeigen dabei Sehenswertes und Neues aus ihrem Zuständigkeitsbereich.

Während sich im Vorjahr der Regierungsbezirk Oberpfalz präsentierte, ist in diesem Jahr der Regierungsbezirk Oberfranken zu Gast.

 

"Oberfranken bewegt!"

 

Mit einer attraktiven Ausstellung zeigt sich der Regierungsbezirk sowohl touristisch als auch wirtschaftlich und kulturell. Modernität, Design-Kompetenz und Tradition sind dabei die Schwerpunkte. Die Vorstellung erfolgt mit freundlicher Unterstützung von Loewe AG, Glechtatelier Schütz, Brühl & Sippold GmbH und der Rosenthal AG.

 

Besondere Attraktion:

ausgesuchte Exponate aus dem Levi-Strauss-Museum in Buttenheim. Sie informieren über den Werdegang des gebürtigen Oberfranken Levi Strauss und den Weg der "Blue Jeans", des amerikanischen Kultobjekts, das aus Bayern seinen Weg in die Welt fand.

 

 

Schatzkammerausstellung

 

Das Staatsarchiv Bamberg präsentiert in der "Schatzkammer" drei besonders eindrucksvolle Zeugnisse vom Einsatz staatlicher Gewalt und Herrschaft aus der oberfränkischen Tradition:

 

Die Stiftungsurkunde, mit der Kaiser Heinrich II. im Einverständnis mit seiner Frau Kunigunde das Herrschaftsgut Forchheim an das Bistum Bamberg schenkte, zeigt, wie der Kaiser seine Bistumsgründung durch reiche Ausstattung territorial stärkte und absicherte.

 

Die Karte aus dem Jahre 1531 illustriert Grenz- und Gerichtsstreitigkeiten zweier Landesherren um Göppmannsbühl bei Bayreuth. Sie ist ein eindrucksvolles Dokument rationalen Regierungshandelns aus der frühen Neuzeit.

 

Neithart von Thüngen (1591-1598) regierte das Fürstbistum Bamberg im ausgehenden 16. Jahrhundert. Die kolorierte Federzeichnung aus dem Amts- und Zentgerichtsbuch von Memmelsdorf zeigt den Fürstbischof mit den Insignien seiner geistlichen und weltlichen Gewalt sowie in seiner Funktion als Beschützer von Armen, Witwen und Waisen. Das Schmuckblatt aus dem Staatsarchiv Bamberg illustriert das Selbstverständnis des geistlichen Landesherrn in einem Protokollbuch, in dem fürstliche Beamte ihr Regierungshandeln dokumentierten.

 

Vier Blätter aus der "Bamberger Apokalypse", der gleichnamigen Bilderhandschrift, die in der Herrscherzeit Kaiser Heinrichs II. (1002-1024) auf der Reichenau entstand und vom Kaiserpaar der Kirche St. Stephan in Bamberg zum Gebrauch während der Festliturgie gestiftet wurde. Der Text mit der Offenbarung des Johannes über das Weltende und das Jüngste Gericht ist illustriert mit 49 Bildern. Der Perikopenteil enthält weitere Abbildungen zum Leben Jesu. Ferner ist die Handschrift ausgestattet mit zahlreichen Schmuckinitialen.

 

Musikprogramm mit den Schülern der Werner-von-Siemens-Schule in Weißenburg

 

Die Universität Bayreuth stellt Objekte aus dem Bereich Materialforschung vor.

 

Das Urweltmuseum Oberfranken in Bayreuth zeigt ein Modell eines urzeitlichen Panzerfisch-Kopfes.

 


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