Resümee zur Bayerischen Landesausstellung 2004

"Edel und Frei - Franken im Mittelalter"


Die vom Haus der Bayerischen Geschichte präsentierte Landesausstellung 2004 schloss nach 168 Tagen Laufzeit am 24. Oktober 2004 in Forchheim ihre Pforten.

199.800 Besucher kamen zu dieser Zeitreise durch die mittelalterliche Geschichte Frankens in das Forchheimer Pfalzmuseum. Jeden Tag besuchten durchschnittlich fast 1.200 Personen die Ausstellung. Die Frankenausstellung wurde damit zu einer der erfolgreichsten der vom Haus der Bayerischen Geschichte organisierten Landesausstellungen.

Fast 60.000 Besucher nahmen in ca. 3.000 Gruppen das Angebot an, durch die Räume des Forchheimer Pfalzmuseums geführt zu werden. Fast 20.000 Schüler besuchten die Landesausstellung. Etwa 9.000 Schüler nutzen das museumspädagogische Begleitprogramm und übten im Burggraben mittelalterliche Handwerkstechniken.

In der Ausstellung wurden über 8.000 Kataloge und 5.000 Kurzführer verkauft. Sehr gut nachgefragt waren auch der wissenschaftliche Aufsatzband, die Ausstellungs-CD und das interaktive Blätterprogramm zum "Großen Tucherbuch".

Die Veranstaltungen des Begleitprogrammes, wie Vorträge, Musikaufführungen, Mittelalterspiele und Handwerkermärkte, wurden von etwa 50.000 Personen besucht.

Die unerwartet hohen Besucherzahlen hatten auch nachhaltigen Einfluss auf Handel, Gewerbe, Hotellerie und Gastronomie in Forchheim und Umgebung. Dies war auch in der guten Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusinstitutionen und dem Tourismus Verband Franken begründet.

Parallel zur Forchheimer Landesausstellung entstand der KulTour-Pfad "Franken im Mittelalter". Mehr als 40 Gemeinden in allen drei fränkischen Regierungsbezirken beteiligten sich an diesem Pfad, der mit Hilfe kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten fränkische Vielfalt und Identität von ihren geschichtlichen Wurzeln bis zur Gegenwart darstellt. Der KulTour-Pfad wird auch nach der Ausstellung weiterbestehen.


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