Haibacher Ketzelburg


Nach der geomagnetischen Vermessung im Jahr 1999 sind die Abmessungen der ehemaligen Haibacher Ketzelburg bekannt.

Sie bestand vorwiegend aus einem Wohnturm von acht mal zehn Metern Grundfläche, umgeben von Graben und Befestigung. Die Fundamentstärke von 60 Zentimetern lässt auf einen Turm mit Fachwerk-Obergeschoss schließen.

Archäologen suchen jetzt nach Erkenntnissen über die Anlage. Neben Fundstücken aus dem 11. Jahrhundert kam auch Gefäßscherben zum Vorschein, die in einem Seligenstädter Keramikofen um das Jahr 1200 gebrannt wurden.


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