1704 – 2004.

Dreihundert Jahre Schlacht bei Höchstädt/Blindheim


Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mit der Eröffnung der von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen veranstalteten Ausstellung „Die Schlacht von Höchstädt. Brennpunkt Europas 1704“ im renovierten Schloss Höchstädt (bis zum 7.11.2004) ist ein erster Höhepunkt der in diesem Jahr stattfindenden Jubiläumsveranstaltungen erreicht.

Das Haus der Bayerischen Geschichte steuert hierzu eine Publikation in seiner Reihe „Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur“ bei. Markus Junkelmann stellt in diesem Sonderheft den Ablauf der Schlacht und die Grundlagen des Militärwesens im 18. Jahrhundert in den Mittelpunkt. Wie musste die Region den Einfall von rund 100 000 Soldaten erleben, 7675 zerstörte Wohnstätten und – am Abend des 13. August 1704 – ein Schlachtfeld mit 40000 Gefallenen, Ertrunkenen, Verwundeten und Gefangenen, dazu die Kadaver von 8000 Pferden?

 

Mit Marcus Junkelmann wurde ein Autor gefunden, der sich – lange bevor sog. Re-Enactments ihre Blüten trieben –um die Rekonstruktion des konkreten Geschehens, um eine Art „Konkrete Geschichte“, verdient gemacht hat. Auch in diesem Fall hat er zusammen mit vier Begleitern den von den Zeitgenossen als Rekord eingeschätzten 400-km-Marsch Herzog Marlboroughs vom Rhein an die Donau zur Hälfte auf der Strecke von Mundelsheim bis Donauwörth in „Echtzeit“ nachvollzogen.

 

Bei der Publikation handelt es sich um die erweiterte Fassung des Beitrags von Marcus Junkelmann in: Schauplätze der Geschichte in Bayern, hg. von Alois Schmidt und Katharina Weigand, München: C. H. Beck, 2003. Dem Text wurde umfangreiches Bildmaterial mit ausführlichen Erläuterungen und eigens angefertigtes Kartenmaterial beigefügt.

 

Das umfangreiche Kartenmaterial steht auch online im Kartenportal der HdBG-Site zur Verfügung: http://www.karten.hdbg.de.

 

Marcus Junkelmann, Das greulichste Spectaculum. Die Schlacht von Höchstädt 1704, Augsburg 2004 (Hefte zur Bayerischen Geschichte und Kultur 30/04), 84 S., zahlreiche Abb., ISBN 3-927233-90-0, 5,00

 

Zu beziehen beim Haus der Bayerischen Geschichte, Halderstraße 21, 86150 Augsburg, Tel. 0821/3295-0, Fax 0821/3295-220, E-Mail: poststelle@hdbg.bayern.de oder im HdBG-Onlineshop sowie bei den Verkaufsstellen der Stadt Höchstädt und in der Ausstellung.

 


zurück