Bayerische Landesausstellung 2006

200 Jahre Franken in Bayern


 

 

Nürnberg

Museum Industriekultur

4. April - 12. November 2006

Dienstag bis Sonntag jeweils

9-18 Uhr

An allen Feiertagen geöffnet

Veranstalter:

Haus der Bayerischen Geschichte

Stadt Nürnberg

Kontaktadresse:

Haus der Bayerischen Geschichte

Halderstraße 21 /V

86150 Augsburg

Dr. Josef Kirmeier

Tel. 0821/ 32 95 - 215

Fax 0821/ 32 95 - 220

Mail josef.kirmeier@hdbg.bayern.de

Situation

 

Die Bayerische Landesausstellung 2006 in Nürnberg "200 Jahre Franken in Bayern" legt einen Schwerpunkt auf die industrielle Entwicklung in Nordbayern. Sie steht in engem Zusammenhang mit der Ausstellung "Bayerns Weg in die Moderne: Das Bayerische Handwerk 1806-2006" in München mit dem Schwerpunkt mittelständischer Entwicklung in Südbayern. Die Ausstellungen in Nürnberg und in München sind wesentliche Beiträge im kulturellen Begleitprogramm zu den Veranstaltungen der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Bayern.

Die Projekte "Industrie" und "Handwerk" stehen im Rahmen der staatlichen Veranstaltungen "200 Jahre Modernes Bayern 1806-2006". Sie sind die wichtigsten Vorhaben des Hauses der Bayerischen Geschichte für das Jahr 2006.

Die Landesausstellung 2006 im Museum Industriekultur in Nürnberg und die Ausstellung im Deutschen Museum in München wollen geschichtliche Entwicklungslinien in die Gegenwart und in die nahe Zukunft führen.


Konzeption

Die Bayerische Landesausstellung "200 Jahre Franken in Bayern" birgt drei Hauptbereiche:

 

I.

Die historische Übersicht thematisiert die Integration der vielfältigen Territorien des alten Franken in ein neues fortschrittliches bayerisches Staatswesens vor 200 Jahren. Sie zeigt die Fortentwicklung Frankens in Bayern bis zur Gegenwart.

 

II.

Der zweite Bereich der Ausstellung widmet sich parallel dem Wandel der Technik, der industriellen Arbeitswelt und der Gesellschaft. Damit knüpft sie an jene Landesschau, die 1906 in Nürnberg stattfand. Indes, mit Ausnahme einiger Gewerbe- und Industriezentren, wie Aschaffenburg, Würzburg, Schweinfurt, Hof, Selb und vor allem Nürnberg, war auch Franken bis in das 20. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägt. Die eigentliche Industrialisierung des nordbayerischen Raumes zählt deshalb zu den großen Erfolgen nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Wegfall zahlreicher Arbeitsplätze in der Industrie bildet eine der Herausforderungen im Bayern des 21. Jahrhunderts.

 

III.

Am Ende der Ausstellung steht deshalb eine Auseinandersetzung mit der Zukunft Frankens. Neben einem experimentellen Zukunftslabor stehen hier technologische Spitzenprodukte der nordbayerischen Wirtschaft im Verbund mit den Hochschulen im Mittelpunkt. Ziel ist es auf Aspekte der Zukunftsfähigkeit zu verweisen und zu verdeutlichen, dass der Mensch selbst seine Zukunft mitbestimmen kann.

 


Rahmen

 

Das Museum Industriekultur, eine ehemalige Fabrikhalle, stellt eine Fläche von etwa 2000 m² zur Verfügung. Die Landesausstellung ist hier eingebettet in Werkstätten, Kraftstationen, aber auch Nachbauten alter Arbeiterquartiere und den Produkten bedeutender Firmen.

 


Publikationen

 

- Ferdinand Kramer: "Bayerns Weg in die Moderne" (= Heft "Zur Bayerischen Geschichte und Kultur" des Hauses der Bayerischen Geschichte);

- "200 Jahre Franken in Bayern 1806 - 2006" - Begleitbuch mit Katalog zur Bayerischen Landesausstellung im Museum Industriekultur;

- "Persönlichkeiten in Franken" - Biografischer Begleitband zur Bayerischen Landesausstellung im Museum

 


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