"Kulturorte als Lernorte interkultureller Kompetenz"

Projekt startet bundesweite Umfrage bei kommunalen Kulturverwaltungen


Das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft untersucht derzeit im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes Grundlagen, Stand und Perspektiven der kulturellen Bildung und Kulturarbeit von, mit und für jugendliche(n) Zuwanderer(n), um daraus Anregungen für eine Verbesserung der Kultur- und Bildungspolitik zu entwickeln.

Im Kern geht es dabei vor allem um den Kulturdialog und kulturellen Austausch zwischen jungen Deutschen und MigrantInnen mit den Mitteln der Kunst und Kulturarbeit. Unser Ziel ist es, Hilfen zu entwickeln, um die zahlreichen v.a. kommunalen Freizeit-, Bildungs- und Kulturorte - vom Museum über das Jugendzentrum bis hin zur Schule - für die Ausbildung interkultureller Kompetenz weiter zu qualifizieren.


Gegenwärtig werden bundesweit Fragebögen an Städte und Gemeinden über 30.000 Einwohner verschickt, um zu eruieren, welchen konzeptionellen und praktischen Stellenwert die interkulturelle Kultur- und Bildungsarbeit in der kommunalen Kulturverwaltung einnimmt.

Ein ähnlicher Fragebogen an die kommunale Jugendverwaltung ist in Vorbereitung.

Unterstützt wird die Umfrage vom Deutschen Städtetag sowie vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Darüber hinaus wollen wir demnächst auch das allgemeinbildende Schulwesen in den Blick nehmen, vor allem entsprechende interkulturelle Ansätze im Rahmen der bundesweiten Etablierung der Ganztagsschule.


Bei der Arbeit sind wir auf die Mithilfe von ExpertInnen angewiesen. Falls Sie folglich über Informationen aus den verschiedenen Untersuchungsfeldern verfügen oder mit weiteren Tipps zu beispielhaften Projekten o.ä. dienen können, sind wir für entsprechende Hinweise dankbar.

Informationen über das Projekt "Kulturorte" finden Sie unter http://www.kupoge.de/kulturorte/.

Email bitte an: kroeger@kupoge.de


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