Aus der Arbeit des Cultural Contact Point:

Was bringt 2005?


In der Debatte um die europäische Kulturförderung, werden im kommenden Jahr (2005) zentral zwei Themen stehen:

 

1) die Ausgestaltung des künftigen Kulturförderprogramms;

2) eine bessere Berücksichtigung der Kultur in den Verordnungen der finanziell wesentlich gewichtigeren Strukturfonds, um die sich die europäischen Cultural Contact Points derzeit auf der Grundlage des Artikels 151,4 des EU-Vertrages bemühen. In beiden Bereichen geht es um den Geltungszeitraum 2007 bis 2013.

 

Was das Nachfolgeprogramm von Kultur 2000 ab 2007 betrifft, so wurde eine erste Einschätzung aus Sicht des CCP vorgestellt, die die Neuerungen vor dem Hintergrund der bisherigen Förderinstrumente beleuchtet.

Unter anderem wird darin aufgezeigt, dass die vermeintlich bessere finanzielle Ausstattung sich bei näherem Hinsehen sehr relativiert und bei weitem nicht in Übereinstimmung steht mit dem gewachsenen Aufgabenbereich und Wirkungskreis.

Das ausführliche Papier soll künftig Nutzer und Interessenvertretungen durch aufbereitete Hintergrundinformation in die Lage versetzen, fundierte Positionen einzunehmen. Im In- und Ausland fand die Arbeit bislang viel Beachtung. Bis Ende 2005 soll der Programmentwurf für den Zeitraum 2007 bis 2013 beschlussreif sein.

Die fachliche Stellungnahme des Cultural Contact Point sowie das mehr kulturpolitisch gehaltene Positionspapier der Kulturpolitischen Gesellschaft sind zusammen mit den Entwurfstexten der Europäischen Kommission von der Internetseite (CCP-Deutschland) abrufbar.


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