Pegnitz erhielt vor 650 Jahren Stadtrecht


Vor 650 Jahren, im Jahr 1355, verlieh Kaiser Karl IV. Pegnitz die Stadtrechte.

 

Die Landgrafen von Leuchtenberg hatten Pegnitz seit 1347 aufgrund seiner verteidigungstechnisch günstigen Lage als Planstadt angelegt. Von 1357 bis 1402 gehörte die Stadt zum Königreich Böhmen. Dann verpfändete König Wenzel Pegnitz an Johann III., den hohenzollernschen Burggrafen von Nürnberg. Bis 1792 blieb die Stadt im Besitz der Hohenzollern, weil die böhmische Krone das Pfand nicht mehr einlöste. 1792 wurde Pegnitz dann preußisch, 18 Jahre später bayerisch.

Das Jubiläum nehmen die Stadt Pegnitz, engagierte Vereine und Bürger zum Anlass für zahlreiche Feierlichkeiten. Vorgesehen sind Lesungen, Vorträge, Konzerte und Theateraufführungen. Zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender gehören der Europatag (7. Mai), der den Partnergemeinden gewidmet ist, und der "Jubiläums-Gregori" (11. Juni), das traditionelle Gregorien-Fest. Das große Festwochenende mit Festzeltbetrieb, Festumzug und einer Stadtrallye folgt vom 24. bis zum 27. Juni. Das traditionelle Marktplatzfest findet am 16. Juli statt. Anlässlich des Jubiläums ist ein Bildband erschienen, der die Stadtgeschichte aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

 

Weitere Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung, Hauptstraße 37, 91257 Pegnitz

Tel. 09241/7230

Internet: www.pegnitz.de


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