Das Internet hilft

bei der Ahnenforschung


Erste Anlaufstelle für die Suche nach dem reichen Onkel in Amerika ist www.familysearch.org (für Deutschland: www.kirche-jesu-christi.de). Über 130 000 Hobby-Genealogen schauen täglich bei der von der Mormonenkirche betriebenen Seite vorbei. Die Gottesdiener aus Salt Lake City/Utah haben im Laufe der Zeit das weltgrößte Ahnenarchiv aufgebaut. Daten von über zwei Milliarden Personen aus Geburts-, Heirats-, Sterbe- und sonstigen Urkunden schlummern in einer bombensicheren Granitkammer 200 Meter tief in einem Berg. Die Nutzung ist kostenlos. Auf der Website sind allerdings nicht alle Daten abrufbar - das geht nur vor Ort in Utah.

Es gibt auch die Möglichkeit, in den knapp 100 Forschungsstellen der Mormonen in Deutschland (Kirche Jesu Christi) nachzufragen. Die Adressliste der Geschäftsstellen kann unter www.mormonen.de eingesehen oder telefonisch unter der Rufnummer Tel. 0800/60 76 063 erfragt werden.

Erste Adresse für Ahnenforschung in Deutschland sind die Gemeinde-, Staats- und Kirchenarchive vor Ort. Unter http://ahnenforschungen.de/genlink können die Anschriften von kirchlichen und staatlichen Archiven abgerufen werden. Wer seine Familienbande in den ehemaligen deutschen Ostgebieten vermutet, kann es beim evangelischen Zentralarchiv in Berlin (www.ezab.de) oder beim bischöflichen Zentralarchiv Regensburg versuchen (www.bistum-regensburg.de/archiv).

 

Bischöfliches Zentralarchiv Regensburg

St. Petersweg 11-13, D-93047 Regensburg

eMail: archiv@bistum-regensburg.de

Internet: www.bistum-regensburg.de

 

 

Hilfreich bei der Ahnensuche sind auch zahlreiche Vereine und private Initiativen, die im WWW Foren offerieren.

Eine Art Gebrauchsanweisung wurde auf http://wiki.genealogy.net unter dem Menüpunkt "FAQ" zusammengefasst. Dort werden die ersten Schritte bei der Nachforschung beschrieben. Verweise zu verschiedenen Datenbanken und mehr finden sich bei www.genealogienetz.de oder www.genealogy.net. Viele genealogisch erfasste deutsche Familien sind dort in der Datenbasis GedBas erfasst.

Unter www.ahnenblatt.de dürfen Daten, Quellangaben, Bilder und so weiter eingeben und danach Ahnen- und Stammlisten in übersichtlicher Textdarstellung ausgedruckt werden. Auch www.genmaster.de ist gratis. Hier ist es möglich, Daten von bis zu 999 999 Personen zu speichern. Daten können dort mit anderen Forschern über das standardisierte Gedcom-Format ausgetauscht werden.

 

Im Internet u.a.:

http://www.historisches-franken.de/index/ahnen.htm

www.ahnenforschung.org

www.rootsweb.com

www.ellisisland.org

www.ahnenforschung.net

www.deutsche-auswanderer-datenbank.de

www.wgff.de


zurück