Frankenwürfel 2005


Die Würfel sind gefallen:

 

Die drei fränkischen Regierungspräsidenten haben auf dem Kreuzberg bei Bischofsheim die Frankenwürfel 2005 verliehen.

Der Frankenwürfel wird seit 1985 traditionell am 11. November, dem Namenstag des Frankenheiligen Martin, im Rahmen eines Gansessens an echte fränkische Charaktere vergeben.

 

Cilli Pigor sei es zu einem großen Teil anzurechnen, dass die Mundart in der Rhön etwa im Theater oder Gesang wieder präsent sei, sagte Unterfrankens Regierungspräsident Paul Beinhofer. Die Dichterin verfasst Theaterstücke und Sketche in Mundart.

 

Josef Motschmann sei ein "wendiger Heimatdichter mit dem hintergründigen Witz, der die Mundartlyrik in der Region vom Ruf der nur beschaulichen, humoristischen Reimerei endgültig befreit hat", sagte Beinhofers oberfränkischer Kollege Hans Angerer über den Geehrten. Er verfasste mehrere Mundartgedichtbände und ist laut Angerer ein sorgfältiger Beobachter seiner Landsleute. Zudem schrieb er mehrere wissenschaftliche Bücher über die Juden im Oberen Maintal.

 

Der "Gewürfelte" Mittelfranke Erwin Kolb setzt sich für regionsspezifische Volksmusik ein. Bereits 1955 habe der pensionierte Landwirt das "Pfofelder Blechla" gegründet, um die Tradition der fröhlichen fränkischen Volksmusik zu bewahren, sagte Mittelfrankens Regierungspräsident Karl Inhofer.

 


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