Bayerischer Staatsminister der Finanzen

Prof. Dr. Kurt Faltlhauser

händigte Ludwig I.-Medaille aus

Mittwoch, 6. Dezember 2006

 

„König Ludwig I. gilt als einer der größten Kunstinitiatoren des 19. Jahrhunderts.

Wir verdanken ihm heute in München den Königsplatz mit seinen Gebäuden, die Ruhmeshalle und große Teile der Residenz München. Deshalb werden mit der Ludwig I.-Medaille besondere Verdienste um die bayerischen Schlösser, Gärten und Seen gewürdigt“, stellte Finanzminister Kurt Faltlhauser bei der Aushändigung der Medaille an herausragenden Persönlichkeiten im Rahmen einer Feierstunde in der Münchner Residenz fest.

 

 

Dorothea Bilgeri

 

Der amtierenden Vorsitzenden des „Fördervereins Schloss Fantaisie Donndorf“, Frau Bilgeri, und dem seit Herbst 2006 ausgeschiedenen Vorsitzenden, Herrn Großmann, der leider an dem Verleihungstermin nicht teilnehmen kann, ist es durch ihr hervorragendes Engagement gelungen, das Interesse der Bevölkerung an dem Park und dem Schloss zu wecken und nicht nur zu erhalten, sondern „die Fantaisie“ gewissermaßen neu zu beleben. So hat sich der Förderverein ganz besonders für die Rückkehr beziehungsweise Wiederschöpfung des Spindler-Intarsien-Kabinetts eingesetzt. Mit dem Abschluss der Rekonstruktion der Kaskadenanlage im April 2005 erfuhr die Wiederherstellung und Belebung des Schlossparks Fantaisie ihren Höhepunkt. Der Förderverein mit seinen bis Herbst 2006 gemeinsam amtierenden Vorsitzenden hat es in der Vergangenheit verstanden, mit immer neuen Anregungen und Vorschlägen das Thema Fantaisie in der Diskussion zu halten.

 


 

Rainer Herzog

 

Herr Herzog ist als Leiter der Gartenabteilung bei der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen tätig. Sein umfassendes, hartnäckiges und weit über die normale dienstliche Beteiligung hinausgehendes Engagement war zweifellos ein wichtiger Beitrag zur gelungenen Neugestaltung des Gartenkunst-Museums und des Gesamtkunstwerks Schloss und Park Fantaisie in Donndorf. Das Gartenkunst-Museum ist das erste Museum für Gartenkunstgeschichte in Deutschland und wurde am 27. Juli 2000 eröffnet. Dank gebührt Herrn Herzog auch für die Erstellung hervorragender Publikationen, wie zum Beispiel „Friedrich von Sckell und Nymphenburg - zur Geschichte, Gestaltung und Pflege des Schlossparks Nymphenburg.

 


 

Walter Höhn

Herr Höhn hat sich in seiner Funktion als Mitglied des Fördervereins Schloss Fantaisie in eindrucksvoller Weise für die Erhaltung und Pflege von Schloss und Park Fantaisie eingesetzt. Besonders seine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit trug dazu bei, dass das Schloss in seiner heutigen Gesamtkonzeption mit Wiederschöpfung des Spindler-Intarsienkabinetts, Gartenkunstmuseum und historischer Parkanlage wieder zu einem besonderen historischen Glanzpunkt für Bayern erweckt wurde. Herr Höhn hat sich auch für den Wiederaufbau der freigelegten Kaskadenanlage eingesetzt, damit sie der Nachwelt erhalten bleibt. Auch hier wurde von Seiten des Fördervereins eine spontane Mitfinanzierung geleistet.

 

 


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