Entlang der Hopfenstraße


Bier, Berge und Bücher - das sind die drei großen "B's", die den Schriftsteller Jean Paul veranlassten, sich 1804 in Bayreuth niederzulassen. Auch über zweihundert Jahre später gibt es zahlreiche Gründe, sein Reiseziel in Bayern zu suchen.

Im Norden etwa. "Oberfranken hat weit mehr zu bieten, als man denkt".  In der nordbayerischen Region dreht sich fast alles um Bier. Das verwundert kaum, sorgen hier doch rund zweihundert Brauereien für die weltweit größte Brauereidichte. Biertouren sind eine wunderbare Möglichkeit, die Gegend kennen zu lernen. Fast alle örtlichen Brauereien sind inzwischen Mitglieder der vor anderthalb Jahren gegründeten touristischen Interessengemeinschaft. Eines der Ziele sei das "flächendeckende Angebot an Bierkultur-Routen. Es gibt bereits zahlreiche Wandertouren, Tagesausflüge, Radexkursionen - Besichtigungen von Brauereien und Bierkellern inklusive. Drei Tage, zwei Übernachtungen, sind angemessen bei der individuellen Erkundung der Region. Das reicht, um nur einige Beispiele zu geben, für den Naturpark Fränkische Schweiz mit seinen romantischen Tälern und zahlreichen Burgen, Höhlen und Mühlen. Und für einen Besuch von Bamberg mit seiner Altstadt, die 1993 in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen wurde, und ihren zahlreichen Brauereinen. Ein Abstecher nach Bad Staffelstein führt zu Bayerns wärmster und stärkster Thermalsole. Über die ehemalige Residenzstadt Coburg mit der zweitgrößten erhalten Burg Deutschlands, der Veste Coburg, geht es nach Lichtenfels, der deutschen Korbstadt, und nach Michelau mit seinem Korbmuseum. Im Reiseprogramm sollte unbedingt Platz bleiben für die alte Markgrafenstadt Kulmbach, die "heimliche Hauptstadt des Bieres" mit ihrem Brauereimuseum Bierfreunde. Fast jede Gemeinde hat eine eigene Brauerei. Im Schnitt kommt man alle sechs Kilometer an einer oberfränkischen Braustätte vorbei.


Informationen dazu:

Bierland - Oberfranken


 

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