Ehemalige Burg bei Hösbach-Rottenberg


Nur Bodenverformungen künden auf dem Klosterberg oberhalb von Rottenberg von einer Burg.

 

Erdwälle und Graben umschlließen ein Areal von etwa 60 mal 80 Metern. Vor 32 Jahren wurde die Basis eines Turmes freigelegt. Einige Keramikreste lassen auf Bewohner in der Zeit zwischen 1200 und 1500 schließen.

Der Sage nach soll die Burg einem Ritterorden gehört haben, dessen Angehörige auch Verbindung zu einer Burg auf dem gegenüber liegenden Gräfenberg gehabt haben sollen. Dort hat ein Steinbruchbetrieb die Anlage in der Mitte abgetragen, Gräben, Wälle und Mauerreste sind noch zu sehen.

Im Rottenberger Museum sind einige Fundstücke ausgestellt, darunter ein Knospenkapitell, ein staufischer Buckelquader ist in der Rottenberger Kirche vermauert.


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