Weltbekanntes Tiepolo-Bild kehrt nach Unterfranken zurück

 Staatskanzleichef Eberhard Sinner: „Echter Gewinn für Kulturlandschaft Unterfranken“


 

 

Das weltbekannte Ölbild „Steinigung des Heiligen Stephanus“ des italienischen Malers Giovanni Domenico Tiepolo (1727-1804) kehrt nach Unterfranken zurück. Bayerns Staatskanzleichef Eberhard Sinner zeigte sich erfreut, dass das Bild in Unterfranken seine dauerhafte Heimat finden soll. Sinner: „Dieses Ölbild ist ein echter Gewinn für die Kulturlandschaft Unterfranken. Mit diesem Erwerb zeigt sich einmal mehr der große Stellenwert, den die Staatsregierung der Sicherung der Kultur in allen Landesteilen Bayerns zumisst.“ Das Bild ist nach den Worten Sinners von herausragender Bedeutung für die Geschichte der italienischen Kunst in Deutschland und neben den Fresken der Würzburger Residenz ein vorzügliches Beispiel für die Tätigkeit der beiden Tiepolos in Franken. Sinner: „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung fränkischen Kulturguts, das in der Region präsentiert wird.“

 

Das vier mal zwei Meter große Ölbild „Steinigung des Heiligen Stephanus“ von Giovanni Domenico Tiepolo entstand 1754 als Altarbild der Benediktinerkirche von Münsterschwarzach bei Würzburg, für die bereits der Vater des Malers, Giovanni Battista Tiepolo, im Jahr zuvor eine „Anbetung der Könige“ gefertigt hatte. Das Bild war auch 1996 in der Tiepolo-Ausstellung ausgestellt. Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung Prof. Dr. Reinhold Baumstark konnte das Werk im Auftrag der Staatsregierung bei einer Auktion in London ersteigern.

 


 

 

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