Die Schönrainer Liederhandschrift und Ruine Schönrain bei Lohr


 

Die Ruine Schönrain zwischen Lohr und Gemünden war um 1100 ein Benediktiner-Priorat, das bald unter die Vogtschaft der Grafen von Rieneck kam. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster geplündert und abgebrannt. Die Rienecker bauten den Rest zu einem Schloss um, das zuletzt von Margarethe von Rieneck bewohnt wurde. Dann kam der Besitz an Ysenburg, seit 1601 war der Bischof von Würzburg Hausherr, und bis 1818 wohnte dort ein königlich bayerischer Förster.

Durch einen Verkauf des Hauses Ysenburg ist die um 1330 entstandene Schönrainer Liederhandschrift in Licht des öffentlichen Interesses gerückt. Es handelt sich um eine Handschrift, die wohl im heutigen Hessen entstanden ist und Epik des Konrad von Würzburg, Minnelieder und Spruchdichtung vereint.


 

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