Woher kommen die Geschenke?


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Die Wurzeln des Brauchs, sich zu beschenken, ist wohl in der Bibel zu finden, wo es heißt "Also hat Gott die Welt geliebt". Sein Geschenk war Jesus Christus. Aber auch die Heiligen Drei Könige brachten dem Jesuskind Gaben als Geste der Ehrerbietung und Liebe.

In den Weihnachtsgeschenken soll dieser Gedanke der Liebe fortleben.


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Zu den biblischen Wurzeln gibt es aber auch eine ganz irdische Entsprechung:

So fällt Weihnachten auf das römische Fest zu Ehren des Gottes Saturn, welches als Jahresanfang galt. Hier wurden Beamte und Sklaven reich beschenkt, als Belohnung für getane Dienste sozusagen. Aber auch in Germanien, jenseits der Alpen, beschenkten Dienstherren Mägde und Knechte zum neuen Jahr.

Später wurde der Brauch des Beschenkens den Heiligen zugeschrieben, vor allem dem Heiligen Nikolaus, der die Kinder am 6. Dezember beschert. Nach der Reformation wurde die Bescherung in protestantischen Regionen auf den Heiligen Abend verlegt, da die evangelische Kirche keine Heiligen kennt.

Bis ins 19. Jahrhundert sind vor allem Kinder beschenkt worden. In der Biedermeierzeit wurden die Geschenke als kleine Päckchen sogar hoch in den Weihnachtsbaum gehängt, damit sie noch eine Weile unerreichbar blieben. Heute gibt es Geschenke für alle: Kinder und Eltern, Verwandte und Freunde - Gott sei Dank.

 


 

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