Grabungen in der Gräfenburg
Hösbach-Rottenberg
Mit 2500 Arbeitsstunden haben sich über 40 freiwillige Helfer an der Grabung am Gräfenberg beteiligt. Der Baubeginn der Gräfenburg wurde für 1250 festgestellt und ihre Zerstörung durch Abbruch auf das Jahr 1260, veranlasst durch Erzbischof Werner von Eppstein.
Ihre Mauern waren 1,60 bis 1,80 Meter dick und zehn Meter hoch. Nicht gefunden wurde eine etwa fünf Zentner schwere Steinplatte aus dem 13. Jahrhundert, die um 1900 im damaligen Steinbruch entdeckt, aber wahrscheinlich gleich darauf verkauft wurde.
Die Grabung wird nicht völlig zugeschüttet; ein Gedenkstein soll errichtet werden. Eines der nächsten Vorhaben des Archäologischen Spessartprojekts werden Ausgrabungen auf dem benachbarten Klosterberg sein.