Kaiser Urkunde d. Stadt Obernburg
Die Stadt Obernburg ist stolz auf eine Urkunde aus dem Jahr 1742, in der Kaiser Karl VII. (1697-1745) bestätigt, dass der Stadt im Jahr 1313 vom Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt das Stadtrecht und die damit verbundenen Privilegien verliehen wurde.
Auf die früheren Rechte weist auch das "Rote Buch" der Stadt hin, eine Urkundensammlung, die 1774 auf Anordnung des Bürgermeisters Georg Philipp Cammer vom kaiserlichen Notar und Stadtschreiber Johann Sebastian Gottfried von Oberkamp angelegt wurde. Danach war das damalige Dorf 1303 von den Freiherren Gottfried und Konrad von Bickenbach samt der Mainhäuser Gemarkung (heute Industriecenter Obernburg) an das Kollegiatstift St. Peter und Alexander verkauft worden.