Ausgrabungen im Heimbuchenthal
Die Augen der Archäologen leuchteten, denn beim Ausgraben eines Teils der im Elsavatal gelegenen ehemaligen Wasserburg "Mole" ist man auf den Ausguss der ehemaligen Latrine im Burggraben gestoßen.
In der Latrine warfen die Burgbewohner alles, was sie nicht mehr gebrauchen konnten. So fanden die Fachleute und ehrenamtlichen Helfer Glas- und Keramikscherben, Nägel und Armbrustbolzen, Stoff- und Lederreste und selbst eine Boulekugel aus Holz. Die freigelegten Grundmauern zeigen, dass die Anlage größer war als ursprünglich angenommen. Um einen Turm verlief eine fünf bis sechs Meter hohe Ringmauer mit Wehrgang und Eckverstärkung.
Angeblich soll die Grabung wieder verfüllt werden.