Burg Pottenstein sucht Förderer
Thilo von Wintzingerode will nicht aufgeben. Er kämpft verbissen um den Erhalt der Pottensteiner Burg, die sich seit etwa 1000 Jahren auf dem Felssporn zwischen zwei tief eingeschnittenen Flusstälern erhebt. Die Burgherren wollen die Anlage ausbauen, um sie für Besucher attraktiver zu gestalten. Das soll mehr Gäste auf die Burg locken. Mit den Mehreinnahmen will man dann wieder die Mauern und die Gebäude sanieren.
700 000 Euro soll die Mauersanierung kosten, 3 000 Quadratmeter der Burgfläche habe man aus rechtlichen Gründen zu "herrenlosen" Grundstücken erklären lassen. Angedacht ist außerdem die Gründung eines Fördervereins und der soll einen wohlklingenden Namen, ähnlich wie beim Basilikaförderverein in Gößweinstein, bekommen: Förderverein Freunde der Burg Pottenstein e.V.
Anmerkung:
Das nennt man ganz einfach Nachbarschaftshilfe. Der in Gößweinstein auf der dortigen Burg aufgewachsene Schauspieler Gilbert von Sohlern will seinem Jugendfreund Thilo von Wintzingerode jede mögliche Unterstützung zukommen lassen, wenn es um den Erhalt der Pottensteiner Burg geht. Jetzt will er mit seinem Jugendfreund Details ausarbeiten, wie es mit der Burg Pottenstein weitergehen soll. Das "Gesamtpaket" der Sanierung und Ausbau wird auf zwei Millionen Euro geschätzt. Aus München hat der Burgherr vom Wissenschaftsministerium und den Denkmalschützern immer nur ausweichende Auskünfte erhalten. Auch dort ist den Verantwortlichen wohl deutlich geworden, welchen Aufwand der Erhalt der Burg erfordern wird.
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